Gemälde verkaufen in Wien: Der umfassende Ratgeber für den Verkauf von Kunst, Ölbildern, Aquarellen und Grafiken in Österreich
Von Kunsthandel Paul Grosslicht – Ihr Experte für Gemäldeankauf in Wien und ganz Österreich
Sie besitzen ein Gemälde und möchten es verkaufen?
Ob ein Ölbild, das seit Jahrzehnten über der Couch hängt, eine Landschaft in schwerem Goldrahmen aus Großmutters Wohnzimmer, ein modernes Werk, das nicht mehr zum neuen Einrichtungsstil passt, oder ein ganzer Nachlass voller Bilder nach einem Todesfall – es gibt viele Gründe, warum Menschen Gemälde verkaufen möchten. Und fast immer steht dieselbe Frage am Anfang: Was ist mein Bild eigentlich wert?
Diese Frage ist berechtigt und wichtig. Denn der Unterschied zwischen einem dekorativen Bild ohne besonderen Sammlerwert und einem signierten Werk eines gefragten Künstlers kann mehrere Tausend Euro betragen – manchmal sogar sehr viel mehr. Genau deshalb ist es entscheidend, an wen Sie sich wenden, wenn Sie Kunst verkaufen möchten.
Kunsthandel Paul Grosslicht kauft seit Jahren Gemälde, Aquarelle, Grafiken und Druckgrafiken in Wien und ganz Österreich. Wir bewerten Ihre Bilder kostenlos, machen Ihnen ein faires Angebot und wickeln den Ankauf unkompliziert und diskret ab. Ob Einzelstück oder komplette Sammlung – wir sind Ihr Ansprechpartner.
Welche Gemälde kaufen wir an?
Unser Ankaufsspektrum ist bewusst breit gefächert. Wir kaufen nicht nur die „großen Namen“, sondern auch weniger bekannte Künstler, deren Werke auf dem Kunstmarkt gefragt sind. Entscheidend sind Qualität, Zustand, Signatur und Nachfrage.
Ölgemälde
Das Ölgemälde ist die Königsdisziplin der Malerei und auf dem Kunstmarkt am stärksten nachgefragt. Ob auf Leinwand, Holz oder Karton – Ölbilder von qualifizierten Künstlern erzielen in der Regel die höchsten Preise. Besonders gefragt sind Landschaften, Porträts, Stillleben und Genreszenen aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert sowie Werke der klassischen Moderne und der Nachkriegszeit.
Aquarelle und Gouachen
Aquarelle stehen im Schatten der Ölmalerei, können aber beachtliche Werte erzielen – insbesondere von österreichischen Künstlern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wiener Veduten (Stadtansichten), Blumenstücke und Landschaften in Aquarelltechnik sind auf dem heimischen Markt sehr beliebt. Auch Gouachen – also deckende Wasserfarbenmalerei – gehören zu unserem Ankaufsprogramm.
Zeichnungen und Pastelle
Handzeichnungen in Bleistift, Kohle, Tusche, Kreide oder Rötel können wertvolle Originalwerke sein. Besonders Studien und Skizzen bekannter Maler haben für Sammler einen hohen Stellenwert, da sie Einblick in den Schaffensprozess eines Künstlers geben. Pastellarbeiten, vor allem aus der Biedermeierzeit und dem Impressionismus, sind ebenfalls gefragt.
Druckgrafik und Originalgrafik
Lithografien, Radierungen, Holzschnitte, Siebdrucke und andere druckgrafische Techniken können – je nach Künstler, Auflage und Zustand – erhebliche Werte darstellen. Entscheidend ist, ob es sich um eine nummerierte, signierte Originalauflage handelt oder um einen späteren Nachdruck. Wir erkennen den Unterschied und beraten Sie ehrlich.
Moderne und zeitgenössische Kunst
Auch Werke aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart kaufen wir an. Der Markt für österreichische Nachkriegskunst, Wiener Aktionismus, Fantastischen Realismus und zeitgenössische Positionen ist lebendig und bietet immer wieder Überraschungen.
Welche Künstler bringen Geld? Die gefragtesten Namen am österreichischen Kunstmarkt
Einer der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird: Welche Maler sind überhaupt etwas wert? Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab – aber es gibt eine Reihe von Künstlern, deren Werke auf dem österreichischen und internationalen Markt konstant nachgefragt werden. Hier eine Übersicht der wichtigsten Namen, geordnet nach Epochen.
Altmeister und Barock (16.–18. Jahrhundert)
Werke aus dieser Epoche sind selten im privaten Besitz, aber wenn sie auftauchen, können sie sehr hohe Werte erzielen. Relevante Namen auf dem österreichischen Markt sind unter anderem:
Johann Michael Rottmayr – Einer der bedeutendsten österreichischen Barockmaler, bekannt für seine Deckenfresken und religiösen Historienbilder. Tafelbilder und Ölskizzen sind auf dem Markt sehr gefragt.
Paul Troger – Meister der barocken Freskomalerei in Österreich. Seine Ölskizzen und Entwürfe werden von Sammlern und Museen gesucht.
Martin Johann Schmidt (Kremser Schmidt) – Der produktivste österreichische Maler des 18. Jahrhunderts. Seine Altarbilder, religiösen Darstellungen und Landschaften tauchen regelmäßig auf dem Markt auf und erzielen je nach Größe und Qualität mittlere bis hohe vierstellige Beträge.
Franz Anton Maulbertsch – Einer der letzten großen Barockmaler. Ölskizzen und kleinere Tafelbilder sind am Markt hoch bewertet.
Biedermeier und Vormärz (ca. 1815–1848)
Die Biedermeierzeit ist eine der stärksten Epochen am österreichischen Kunstmarkt. Die Sammlergemeinschaft ist groß und treu, die Nachfrage konstant hoch.
Ferdinand Georg Waldmüller – Der „Star“ des Wiener Biedermeier. Seine Landschaften, Porträts und Genreszenen erzielen regelmäßig Preise im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Selbst kleine Studien und Skizzen sind vier- bis fünfstellig wert.
Friedrich von Amerling – Neben Waldmüller der bedeutendste Porträtmaler des Biedermeier. Seine repräsentativen Bildnisse sind bei Sammlern sehr gefragt.
Rudolf von Alt – Legendärer Aquarellist, dessen Wiener Stadtansichten und Landschaften zu den Ikonen der österreichischen Kunst gehören. Aquarelle von Rudolf von Alt erzielen häufig fünfstellige Beträge und mehr.
Josef Danhauser – Bekannt für seine Genrebilder und Interieurszenen. Qualitätsvolle Werke sind im vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Bereich angesiedelt.
Peter Fendi – Meister kleiner, detaillierter Genreszenen und Aquarelle. Seine Werke sind bei Biedermeier-Sammlern hoch geschätzt.
Thomas Ender – Bedeutender Landschaftsaquarellist, bekannt für seine Alpenansichten und Reiseskizzen. Aquarelle in gutem Zustand erzielen solide vierstellige Preise.
Michael Neder – Spezialisiert auf volkstümliche Szenen des Wiener Alltags. Für Sammler des Wiener Biedermeier ein wichtiger Name.
Historismus, Realismus und Gründerzeit (ca. 1850–1900)
Hans Makart – Der „Malerfürst“ des Wiener Ringstraßenzeitalters. Große dekorative Werke, Porträts und Allegorien erzielen hohe Preise. Selbst Studien und Ölskizzen sind begehrt.
Emil Jakob Schindler – Vater von Alma Mahler-Werfel und einer der wichtigsten österreichischen Landschaftsmaler. Seine stimmungsvollen Naturbilder werden von Sammlern sehr geschätzt und erzielen regelmäßig vierstellige bis niedrige fünfstellige Beträge.
August von Pettenkofen – Bekannt für seine ungarischen Marktszenen und Genrebilder. Am Kunstmarkt ein konstant nachgefragter Name.
Eugen von Blaas – Spezialisiert auf venezianische Schönheiten und Genreszenen. International sehr beliebt, mit Preisen die regelmäßig in den fünfstelligen Bereich gehen.
Tina Blau – Eine der bedeutendsten österreichischen Landschaftsmalerinnen, eng mit dem Wiener Stimmungsimpressionismus verbunden. Ihre Gemälde erzielen steigende Preise.
Carl Schuch – Wichtiger Vertreter des Realismus mit starker internationaler Anerkennung. Stillleben und Landschaften im gehobenen vierstelligen Bereich.
Jugendstil, Wiener Secession und Wiener Werkstätte (ca. 1897–1930)
Diese Epoche ist am internationalen Kunstmarkt besonders stark nachgefragt. Die Preise für Spitzenwerke können astronomisch sein.
Gustav Klimt – Der mit Abstand wertvollste österreichische Künstler. Gemälde erreichen bei internationalen Auktionen dreistellige Millionenbeträge. Aber auch Zeichnungen, Studien und sogar Postkarten von Klimt haben erheblichen Wert – Bleistiftzeichnungen beginnen bei fünfstelligen Beträgen.
Egon Schiele – Neben Klimt der bekannteste Vertreter des Wiener Expressionismus. Ölgemälde erzielen Millionenpreise, Aquarelle und Zeichnungen bewegen sich im fünf- bis sechsstelligen Bereich.
Koloman Moser – Mitbegründer der Wiener Werkstätte und Secession. Gemälde, Entwürfe und grafische Arbeiten sind auf dem Markt sehr gefragt.
Richard Gerstl – Tragischer Pionier des österreichischen Expressionismus. Sein schmales Œuvre macht jedes Werk extrem wertvoll.
Oskar Kokoschka – Einer der bedeutendsten Expressionisten des 20. Jahrhunderts. Ölgemälde erzielen regelmäßig sechsstellige Beträge, Aquarelle und Grafiken sind im vierstelligen bis fünfstelligen Bereich angesiedelt.
Carl Moll – Mitbegründer der Secession und ein herausragender Landschafts- und Interieurdmaler. Seine Holzschnitte und Gemälde sind bei Sammlern österreichischer Kunst äußerst gefragt. Ölgemälde erreichen regelmäßig hohe fünfstellige Beträge.
Max Kurzweil – Secessionskünstler mit einem eher schmalen, aber hochgeschätzten Werk. Gemälde im oberen vierstelligen bis fünfstelligen Bereich.
Broncia Koller-Pinell – Lange unterschätzt, inzwischen am Markt stark im Aufwind. Ölgemälde erzielen zunehmend beachtliche Preise.
Expressionismus und Zwischenkriegszeit (ca. 1910–1945)
Herbert Boeckl – Einer der wichtigsten österreichischen Expressionisten. Ölgemälde im fünfstelligen Bereich, Aquarelle und Zeichnungen ebenfalls gefragt.
Anton Kolig – Kärntner Expressionist mit kraftvoller Farbgebung. Ölgemälde und große Aquarelle erzielen regelmäßig vierstellige bis fünfstellige Preise.
Alfons Walde – Der „Maler Tirols“ und einer der beliebtesten österreichischen Künstler überhaupt. Seine Winterlandschaften, Bergbauern und Skifahrer sind am Markt extrem nachgefragt. Ölgemälde erzielen regelmäßig sechsstellige Beträge, selbst Temperaarbeiten und Druckgrafiken sind hoch bewertet.
Albin Egger-Lienz – Der bedeutendste Tiroler Maler des 20. Jahrhunderts. Seine monumentalen Darstellungen von Bauern und Kriegsszenen sind am österreichischen Markt sehr gefragt und erreichen regelmäßig hohe fünf- bis sechsstellige Beträge.
Anton Faistauer – Salzburger Maler mit impressionistisch-expressionistischem Stil. Porträts, Stillleben und Landschaften im gehobenen vierstelligen Bereich.
Wilhelm Thöny – Grazer Maler mit internationalem Renommee, bekannt für seine dynamischen Stadtansichten und Pferderennszenen. Ölgemälde im vierstelligen bis fünfstelligen Bereich.
Carry Hauser – Expressionist und Gebrauchsgrafiker mit einem eigenständigen, oft sozialkritischen Werk. Am Markt in den letzten Jahren stark gestiegen.
Nachkriegskunst und Klassische Moderne (ca. 1945–1980)
Friedensreich Hundertwasser – Einer der international bekanntesten österreichischen Künstler. Originalgrafiken (Siebdrucke, Lithografien) sind bereits im mittleren vierstelligen Bereich angesiedelt, Unikate und Originalgemälde im sechs- bis siebenstelligen Bereich.
Arnulf Rainer – Einer der bedeutendsten Vertreter der österreichischen Nachkriegskunst. Übermalungen, Kreuzbilder und frühe Werke erzielen je nach Größe und Periode vierstellige bis sechsstellige Beträge.
Maria Lassnig – International gefeierte Malerin, deren Marktpreise in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Ölgemälde erreichen mittlerweile regelmäßig den sechsstelligen Bereich.
Ernst Fuchs – Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Seine detailreichen, visionären Werke sind bei Sammlern weltweit beliebt. Ölgemälde im fünfstelligen bis sechsstelligen Bereich, Grafiken im vierstelligen Bereich.
Arik Brauer – Ebenfalls Vertreter des Phantastischen Realismus. Seine farbenprächtigen Gemälde und Grafiken sind am österreichischen Markt sehr gefragt. Ölgemälde beginnen im mittleren vierstelligen Bereich.
Rudolf Hausner – Weiterer wichtiger Vertreter des Phantastischen Realismus. Seine surrealistisch anmutenden Werke erzielen auf Auktionen regelmäßig vierstellige bis fünfstellige Beträge.
Wolfgang Hutter – Ergänzt die Gruppe der Phantastischen Realisten. Besonders seine paradiesischen Gartendarstellungen sind bei Sammlern beliebt.
Josef Mikl – Wichtiger Vertreter der abstrakten Malerei in Österreich. Großformatige Ölgemälde im oberen vierstelligen Bereich.
Markus Prachensky – Bekannt für seine gestisch-abstrakten Werke in leuchtendem Rot. Ölgemälde erzielen vier- bis fünfstellige Beträge.
Fritz Wotruba – Primär als Bildhauer bekannt, aber seine Zeichnungen und grafischen Arbeiten sind ebenfalls am Markt präsent und gefragt.
Wiener Aktionismus (ca. 1960–1970)
Der Wiener Aktionismus ist eine der international bedeutendsten österreichischen Kunstströmungen. Die Marktwerte sind in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen.
Hermann Nitsch – Der bekannteste Vertreter des Wiener Aktionismus. Schüttbilder, Reliktbilder und Zeichnungen erzielen je nach Größe und Periode vier- bis sechsstellige Beträge.
Günter Brus – Seine Zeichnungen, Bild-Dichtungen und frühen Aktionsfotografien sind am Markt hoch bewertet.
Otto Muehl – Trotz kontroverser Biografie am Kunstmarkt weiterhin gehandelt. Frühe Materialaktionsbilder und Gemälde im vierstelligen bis fünfstelligen Bereich.
Rudolf Schwarzkogler – Aufgrund seines sehr frühen Todes extrem seltene Werke, die entsprechend hohe Preise erzielen.
Zeitgenössische österreichische Kunst
Auch lebende oder kürzlich verstorbene österreichische Künstler erzielen am Markt beachtliche Preise:
Franz West – International einer der erfolgreichsten österreichischen Künstler der Gegenwart. Skulpturen und Collagen im fünf- bis sechsstelligen Bereich.
Erwin Wurm – Bekannt für seine „One Minute Sculptures“. Skulpturen und Arbeiten auf Papier im mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich.
Valie Export – Pionierin der feministischen Medienkunst. Fotoserien und frühe Arbeiten sind am Markt stark gestiegen.
Martha Jungwirth – Ihre expressiv-abstrakte Malerei erlebt seit einigen Jahren einen enormen Marktzuwachs.
Hubert Schmalix – Vertreter der Neuen Wilden. Großformatige Gemälde im vierstelligen Bereich.
Wie erkenne ich, ob mein Gemälde wertvoll ist? 10 Hinweise
Nicht jedes alte Bild ist automatisch wertvoll, und nicht jedes neue Bild ist wertlos. Es gibt aber einige Anzeichen, die auf einen potenziellen Wert hindeuten:
1. Signatur vorhanden – Eine lesbare Signatur ist der wichtigste erste Hinweis. Prüfen Sie alle Ecken des Bildes, auch die Rückseite. Manchmal sind Signaturen im dunklen Firnis kaum sichtbar und erst bei Schrägbeleuchtung erkennbar.
2. Rückseitige Beschriftungen – Etiketten von Galerien, Ausstellungen, Auktionshäusern oder Sammlungen auf der Rückseite sind äußerst wertvolle Hinweise auf die Provenienz (Herkunftsgeschichte) eines Bildes – und können den Wert erheblich steigern.
3. Professionelle Rahmung – Ein hochwertiger, alter Rahmen (besonders Goldrahmen aus dem 19. Jahrhundert) deutet darauf hin, dass das Bild einst als wertvoll angesehen wurde. Allerdings kann auch ein wertloses Bild in einem teuren Rahmen stecken.
4. Maltechnik und Qualität – Ein routiniert gemaltes Bild mit sicherer Pinselführung, überzeugender Komposition und harmonischer Farbgebung stammt wahrscheinlich von einem ausgebildeten Künstler. Naive oder ungelenke Ausführung deutet eher auf Amateur- oder Hobbymalerei.
5. Material und Bildträger – Öl auf Leinwand oder Holz ist in der Regel wertvoller als Druck auf Papier. Alte, handgewebte Leinwände und handgeschmiedete Keilrahmen deuten auf ein gewisses Alter hin.
6. Motiv und Sujet – Bestimmte Motive sind am Markt stärker nachgefragt als andere. Wiener Stadtansichten, Alpenlandschaften, Porträts und Stillleben erzielen in Österreich traditionell gute Preise. Religiöse Darstellungen und Historienbilder haben je nach Qualität und Epoche ebenfalls ihren Markt.
7. Craquelé (Altersrisse) – Ein feines Netz von Rissen in der Farbschicht ist ein natürliches Zeichen von Alter und spricht für ein originales, handgemaltes Werk. Fehlendes Craquelé bei angeblich alten Bildern kann auf eine Kopie oder Fälschung hindeuten.
8. Größe – Bei vergleichbaren Künstlern und Motiven erzielen größere Werke in der Regel höhere Preise. Aber auch kleine, qualitativ hochwertige Arbeiten können überraschend wertvoll sein.
9. Zustand – Ein gut erhaltenes Bild mit originaler Oberfläche ist wertvoller als ein stark verschmutztes, beschädigtes oder unsachgemäß restauriertes Werk. Professionelle Restaurierung kann den Wert allerdings wiederherstellen.
10. Familiengeschichte – Wissen Sie, woher das Bild stammt? Wurde es direkt vom Künstler erworben? War es Teil einer bekannten Sammlung? Solche Informationen können den Wert erheblich beeinflussen.
So läuft der Gemäldeverkauf bei Kunsthandel Grosslicht ab
Schritt 1 – Fotos senden
Fotografieren Sie Ihr Gemälde bei Tageslicht, möglichst ohne Blitz und Spiegelung. Wichtig sind ein Gesamtbild, ein Detailfoto der Signatur, ein Foto der Rückseite (mit allen Etiketten und Beschriftungen) und gegebenenfalls Detailfotos von Beschädigungen. Senden Sie die Bilder per E-Mail oder WhatsApp an uns.
Schritt 2 – Kostenlose Erstbewertung
Anhand Ihrer Fotos recherchieren wir den Künstler, prüfen die Marktlage und geben Ihnen eine erste Einschätzung – vollkommen kostenlos und unverbindlich. Sollte eine Zuordnung anhand der Fotos nicht möglich sein, besprechen wir die weiteren Schritte.
Schritt 3 – Persönliche Begutachtung
Für wertvolle Werke oder größere Sammlungen vereinbaren wir einen Termin vor Ort in Wien oder Österreich. Wir begutachten die Bilder im Original, prüfen Zustand, Echtheit und Qualität und machen Ihnen ein konkretes Angebot.
Schritt 4 – Fairer Ankauf
Wenn Sie mit unserem Angebot einverstanden sind, kaufen wir das Gemälde sofort an. Die Bezahlung erfolgt wahlweise in bar oder per Überweisung – direkt und ohne Wartezeit.
Gemälde verkaufen: Ankauf vs. Auktion – was ist besser?
Viele Menschen denken beim Verkauf von Kunst zuerst an ein Auktionshaus. Das kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, hat aber auch erhebliche Nachteile, die man kennen sollte:
Zeitfaktor – Zwischen Einlieferung und Auktionstermin vergehen oft drei bis sechs Monate. Bis das Geld auf Ihrem Konto ist, können weitere Wochen vergehen. Beim Direktankauf über Grosslicht erhalten Sie Ihr Geld sofort.
Kosten – Auktionshäuser berechnen sowohl dem Verkäufer als auch dem Käufer Provisionen. Für den Einlieferer (Verkäufer) fallen in der Regel 15 bis 25 Prozent des Zuschlagspreises an. Dazu kommen unter Umständen Versicherungs- und Lagergebühren, Katalogkosten und Fotografiekosten. Beim Direktankauf fallen für Sie keinerlei Kosten an.
Kein Verkaufsrisiko – Bei einer Auktion gibt es keine Garantie, dass Ihr Bild verkauft wird. Bleibt es unter dem Schätzpreis, geht es als „unverkauft“ zurück – mit Kosten und Aufwand für Sie. Beim Ankauf durch Grosslicht erhalten Sie ein verbindliches Angebot, das sofort umgesetzt wird.
Diskretion – Der Verkauf über eine Auktion ist öffentlich und für jeden einsehbar. Beim Direktankauf bleibt der Verkauf vertraulich – ein wichtiger Aspekt, besonders bei Nachlassverkäufen.
Fazit: Für Spitzenwerke mit hohem Schätzwert kann eine Auktion sinnvoll sein, um den maximalen Marktpreis zu erzielen. Für den Großteil der Gemälde – insbesondere solche im mittleren Preissegment – ist der Direktankauf über einen seriösen Kunsthändler die schnellere, günstigere und sicherere Option.
Gemälde aus Verlassenschaften und Nachlässen
Ein besonders häufiger Anlass für den Verkauf von Gemälden ist ein Todesfall in der Familie. In vielen österreichischen Haushalten hängen Bilder, die seit Generationen weitervererbt werden – und oft wissen die Erben nicht, was sie vor sich haben.
Wir haben in Verlassenschaften schon alles gesehen: Von der wertvollen Waldmüller-Studie, die unbeachtet im Schlafzimmer hing, über ein signiertes Schiele-Aquarell, das in einer Schublade lag, bis hin zu Druckgrafiken von Hundertwasser, die als „Poster“ abgetan wurden.
Unser dringender Rat: Lassen Sie Bilder aus einem Nachlass immer professionell begutachten, bevor Sie sie weggeben, verschenken oder bei einer Räumung entfernen lassen. Eine kostenlose Einschätzung per Foto dauert nur wenige Minuten – und kann Ihnen viel Geld sparen.
Wir kommen auch gerne persönlich vorbei, um den gesamten Bildbestand einer Verlassenschaft zu sichten. Dabei bewerten wir nicht nur offensichtlich wertvolle Stücke, sondern prüfen auch Bilder, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Und auch Rahmen können wertvoll sein.
Häufig gestellte Fragen zum Gemäldeverkauf
Wie finde ich heraus, wer ein Gemälde gemalt hat?
Der erste Schritt ist die Suche nach einer Signatur – meist in einer der unteren Ecken, manchmal aber auch am Rand, auf der Rückseite oder im Bild versteckt. Ist die Signatur unleserlich, können wir oft anhand von Stil, Technik und Motiv eine Zuordnung vornehmen. Etiketten und Beschriftungen auf der Rückseite liefern häufig entscheidende Hinweise. Senden Sie uns einfach Fotos, und wir helfen Ihnen bei der Identifikation.
Muss ein Gemälde signiert sein, um wertvoll zu sein?
Nein, nicht unbedingt. Es gibt Werke bekannter Künstler, die nicht signiert sind – etwa Studien, Skizzen oder unvollendete Arbeiten. Auch Werkstattarbeiten und Werke aus dem Umkreis bedeutender Maler können unsigniert wertvoll sein. Allerdings ist eine Signatur natürlich der einfachste und stärkste Beleg für die Urheberschaft.
Was beeinflusst den Wert eines Gemäldes am stärksten?
Die wichtigsten Faktoren sind: der Künstler (Name und Bedeutung), die Qualität des Werkes innerhalb des Œuvres des Künstlers, das Motiv (bestimmte Sujets sind begehrter), der Zustand, die Provenienz (Herkunftsgeschichte), die Größe und die aktuelle Marktnachfrage. Ein mittelmäßiges Werk eines großen Meisters kann weniger wert sein als ein herausragendes Werk eines weniger bekannten Künstlers.
Kaufen Sie auch Gemälde von unbekannten Künstlern?
Ja, wenn die Qualität stimmt. Nicht jedes wertvolle Bild trägt einen berühmten Namen. Es gibt zahlreiche Maler, die zu Unrecht vergessen sind und deren Werke eine Wiederentdeckung verdienen. Auch qualitätvolle, dekorative Bilder ohne prominente Signatur haben ihren Markt.
Kaufen Sie auch beschädigte Gemälde?
In vielen Fällen ja. Der Wert eines beschädigten Bildes hängt davon ab, wie gravierend der Schaden ist und ob eine professionelle Restaurierung wirtschaftlich sinnvoll wäre. Risse, Löcher, Farbabplatzungen oder ein stark vergilbter Firnis mindern den Wert, machen ein Bild aber nicht automatisch wertlos. Senden Sie uns Fotos, und wir geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung.
Was ist der Unterschied zwischen einem Originaldruck und einer Reproduktion?
Ein Originaldruck (Lithografie, Radierung, Holzschnitt, Siebdruck) wurde vom Künstler selbst geschaffen oder unter seiner Aufsicht gedruckt, ist in limitierter Auflage erschienen und oft handsigniert und nummeriert. Eine Reproduktion ist dagegen ein fotografischer oder digitaler Nachdruck eines Originals – ohne künstlerischen Eigenanteil und in der Regel ohne besonderen Sammlerwert. Wir helfen Ihnen gerne, den Unterschied festzustellen.
Wie lange dauert die Bewertung?
Eine erste Einschätzung anhand von Fotos erhalten Sie in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Für eine genauere Recherche bei unbekannten Signaturen oder schwer zuzuordnenden Werken kann es einige Tage dauern. Eine persönliche Begutachtung vor Ort stimmen wir individuell mit Ihnen ab – in Wien oft innerhalb weniger Tage.
Kommen Sie auch außerhalb Wiens?
Ja. Für größere Sammlungen und wertvolle Einzelstücke kommen wir in ganz Österreich vorbei. Ob Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck oder ländliche Regionen – wir sind flexibel und stimmen den Termin individuell mit Ihnen ab.
Was kostet die Bewertung?
Die Erstbewertung anhand von Fotos ist bei uns immer kostenlos und unverbindlich. Auch die persönliche Besichtigung vor Ort in Wien und Umgebung ist in den meisten Fällen kostenlos. Bei Fahrten in weiter entfernte Regionen Österreichs besprechen wir etwaige Anfahrtskosten im Voraus.
Kann ich auch nur ein einzelnes Bild verkaufen?
Selbstverständlich. Ob ein einzelnes Gemälde oder eine ganze Sammlung mit hundert Bildern – wir kaufen in jedem Umfang an. Für Einzelstücke genügt oft eine Bewertung per Foto, bei größeren Beständen kommen wir persönlich.
Ist der Rahmen auch etwas wert?
Ja, in manchen Fällen sogar erheblich. Antike Goldrahmen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, handgeschnitzte Barockrahmen und original Secessions- oder Jugendstilrahmen können eigenständige Sammlerobjekte sein. Wir bewerten Rahmen und Bild gemeinsam.
Tipps für den optimalen Verkauf Ihrer Gemälde
Reinigen Sie nicht selbst. Versuchen Sie niemals, ein Gemälde mit Hausmitteln zu reinigen. Falsche Reinigung kann den Firnis beschädigen, Farbe ablösen und den Wert des Bildes dauerhaft zerstören. Überlassen Sie die Reinigung einem professionellen Restaurator.
Entfernen Sie nichts von der Rückseite. Etiketten, Aufkleber, Stempel und Beschriftungen auf der Rückseite sind wertvolle Provenienzhinweise. Entfernen Sie nichts – auch wenn es „unordentlich“ aussieht.
Lagern Sie Bilder richtig. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, extreme Temperaturschwankungen und Kellerräume. Stellen Sie Bilder nicht direkt auf den Boden, sondern auf eine weiche Unterlage, und lehnen Sie sie nicht mit der Bildseite gegen harte Gegenstände.
Fotografieren Sie vollständig. Für eine seriöse Bewertung benötigen wir: Vorderseite bei Tageslicht, Detailfoto der Signatur, Rückseite mit allen Etiketten, und bei Bedarf Detailfotos von Schäden.
Holen Sie mehrere Meinungen ein. Ein seriöser Kunsthändler wird Ihnen das nicht übelnehmen. Im Gegenteil – wir sind überzeugt, dass unsere Angebote fair sind und einem Vergleich standhalten.
Warum Kunsthandel Grosslicht?
Wir sind kein anonymes Online-Portal und kein unerfahrener Gelegenheitshändler. Kunsthandel Paul Grosslicht steht für persönliche Beratung, fundierte Expertise und faire Geschäftspraxis. Unsere Stärken:
Wir kennen den österreichischen Kunstmarkt aus langjähriger Erfahrung und wissen, welche Künstler und Werke gefragt sind. Wir bewerten Ihre Gemälde ehrlich und transparent, auch wenn das bedeutet, Ihnen mitzuteilen, dass ein Bild keinen hohen Marktwert hat. Wir behandeln jeden Verkäufer mit Respekt und Diskretion – egal ob es um ein einzelnes Bild oder einen kompletten Nachlass geht.
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