Silber-Ankauf Wien – Tafelsilber, Besteck und mehr
Silber in Wien verkaufen und bewerten lassen
Was in Wiener Haushälten seit Generationen liegt
In Wiener Nachlässen ist Silber häufiger zu finden als in den meisten anderen Städten: die Habsburger Hofkultur, das gehobene Bürgertum des 19. Jahrhunderts und die Wiener Tradition des aufwendig gedeckten Tisches haben über zwei Jahrhunderte für eine besonders dichte Verbreitung gesorgt. Tafelsilber, 12- oder 24-teilige Bestecke, Sauciere, Tafelaufsätze, Leuchter und gelegentlich auch Stücke aus den Werkstätten von Josef Hoffmann oder Dagobert Peche, all das findet sich beim Auflösen eines Wiener Haushalts.
Die Schwierigkeit ist die Bewertung: Silber hat zwei Märkte. Den einen bestimmt der Materialwert, also Feinheit, Gewicht und der aktuelle Silberpreis. Den anderen bestimmt der Sammlerwert: Hersteller, Modell, Periode, Erhaltungszustand und Vollständigkeit. Beide Märkte können bei demselben Objekt um den Faktor zehn auseinanderliegen. Eine 800-er Sauciere aus Berndorfer Produktion entspricht ungefähr ihrem Materialwert; eine Sauciere von J.C. Klinkosch mit kaiserlicher Hofliefertradition oder ein Hoffmann-Entwurf der Wiener Werkstätte erreicht ein Mehrfaches davon.
Diese Seite gibt einen Überblick, welche Arten von Silber wir prüfen und ankaufen, woran sich der Wert festmacht und wie der Ankaufsprozess abläuft.
Tafelsilber – das Herzstück Wiener Haushalte

Unter Tafelsilber versteht man im engeren Sinn das hohle Silber für den gedeckten Tisch: Saucieren, Terrinen, Platten, Schalen, Aufsätze, Kannen, Schüsseln, Salieren und Pfefferstreuer. Im weiteren Sinn zählt das Besteck dazu, das aber wegen seiner Spezifika eine eigene Kategorie bildet.
Das Wiener Tafelsilber des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist eine eigene Sammelkategorie. Die großen Wiener Silberschmieden – allen voran J.C. Klinkosch, Mayerhofer & Klinkosch, Würbel & Czokally, Vinzenz Carl Dub und Stefan Mayerhofer – belieferten den Habsburger Hof, den österreichischen Adel und das gehobene Wiener Bürgertum. Stücke aus diesen Werkstätten tragen meist eine Punze des Hauses zusätzlich zur offiziellen österreichischen Beschau – beides ist für die Bewertung entscheidend.
Bewertet wird Tafelsilber nach:
- Hersteller und Punzierung – Klinkosch oder Mayerhofer bedeuten einen deutlichen Aufschlag gegenüber unsigniertem Silber gleicher Periode.
- Periode und Stil – Biedermeier (1815–1848), Historismus (etwa 1860–1900), Jugendstil (1897–1918) und Art Déco haben eigene Märkte. Biedermeier-Silber mit den charakteristisch klaren Formen ist besonders bei internationalen Sammlern gefragt.
- Erhaltungszustand – Dellen, Reparaturen, abgenutzte Vergoldung oder ergänzte Henkel mindern den Wert deutlich.
- Gewicht und Feinheit – als Untergrenze der Bewertung. Bei Tafelsilber überwiegt aber fast immer der Sammlerwert.
Silberbesteck – vom Einzelteil bis zum 24-Personen-Service

Silberbestecke sind die häufigste Form, in der Silber in Wiener Nachlässen auftaucht, und gleichzeitig die Kategorie, bei der die Bewertung am stärksten vom Erhaltungszustand und der Vollständigkeit abhängt.
Vollständige Service-Garnituren für sechs, zwölf oder vierundzwanzig Personen sind deutlich höher bewertet als die gleiche Anzahl an Einzelteilen. Ein vollständiges 12-Personen-Service besteht in der klassischen Wiener Tradition aus mehreren Dutzend Teilen pro Person – Menü-, Vorspeise-, Dessert- und Fischbesteck, dazu Kaffee-, Tee- und Mokkalöffel, sowie Vorlegestücke wie Saucenlöffel, Salatbesteck, Tortenheber, Fisch- und Bratenmesser. Vollständige historische Garnituren sind heute selten und entsprechend wertvoll.
Wiener Modelle und Muster. Die Wiener Silberschmieden haben über das 19. und 20. Jahrhundert eine Reihe klassischer Bestecksmodelle entwickelt: das Fadenmuster (englisch Old English, schlichter Linienverlauf am Stiel), die Spielwiener mit charakteristischer Knaufform, die Augarten– und Wiener-Rose-Dekore. Auch Modelle nach Empire- und Biedermeier-Vorlagen wurden über Generationen hinweg produziert. Bei zertifizierten Modellen lässt sich das Originalalter über die Punzierung exakt bestimmen.
Berndorfer Alpacca – ein eigenes Marktsegment. Die Berndorfer Metallwarenfabrik, gegründet 1843 von Hermann Krupp und ab 1879 unter Arthur Krupp zu einem internationalen Konzern ausgebaut, produzierte massenhaft versilberte Bestecke aus Alpacca (Nickelsilber-Legierung). Diese Stücke tragen keine Silberpunze, sondern die Berndorfer Marke und sind nicht mit echtem Silber zu verwechseln, ihr Markt ist deutlich kleiner.
Sterling-Besteck aus England und Christofle aus Frankreich sind weitere häufige Funde in Wiener Haushalten. Christofle ist überwiegend versilbert (also kein massives Silber), erzielt aber gerade in vollständigen Sets und in den klassischen Mustern (Marly, Malmaison, Vendôme, Spatours) am Sammlermarkt stabile Preise.
Wiener Silber und die großen Werkstätten
Wien hat eine Silberschmiede-Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht, das Kremser Silber des 15. Jahrhunderts und die kaiserlichen Goldschmiede-Werkstätten der Habsburger sind frühe Zeugen. Für den heutigen Sammlermarkt sind aber vor allem die Werkstätten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts relevant.
J.C. Klinkosch wurde 1840 von Joseph Carl Klinkosch in Wien gegründet. Klinkosch belieferte den kaiserlichen Hof als „k.u.k. Hof- und Kammer-Goldarbeiter“, später wurde das Haus zum k.u.k. Kammerlieferanten Kaiser Franz Josephs. Tafelsilber, Tafelaufsätze, liturgisches Silber und Bestecke aus Klinkoschs Werkstatt finden sich heute in Museumssammlungen ebenso wie in Wiener Privatbesitz. Die Klinkosch-Punze (oft „J.C.K.“ oder die volle Hausmarke, kombiniert mit der österreichischen Beschau) ist ein zuverlässiges Echtheitsmerkmal.
→ Detailartikel J.C. Klinkosch
Mayerhofer & Klinkosch war die ältere Vorgänger-Firma, gegründet von Carl Mayerhofer und Joseph Karl Klinkosch in den 1820er Jahren. Stücke aus dieser Frühphase sind besonders selten.
Würbel & Czokally und Friedrich Würbel – ebenfalls k.u.k. Hofgoldarbeiter, mit Werkstätten in der Wiener Innenstadt. Würbel arbeitete sowohl klassizistisch als auch im Jugendstil.
Die Wiener Werkstätte (1903–1932), gegründet von Josef Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer, hat in zwei Jahrzehnten Silberobjekte produziert, die heute zu den weltweit gesuchtesten Stücken des frühen 20. Jahrhunderts gehören. Josef Hoffmanns Silber ist meist geometrisch strenggeformt, oft mit charakteristischer gehämmerter Oberfläche (Hammerschlag). Koloman Mosers Entwürfe sind floraler und experimenteller. Dagobert Peche schuf in den 1920er Jahren expressive Stücke mit Blattwerk, Blüten und Tieren.
Wiener-Werkstätte-Silber trägt eine charakteristische Markenkombination: das WW-Monogramm der Wiener Werkstätte, das Monogramm des Entwerfers, das Monogramm des ausführenden Silberschmieds (etwa Adolf Erbrich, Eugen Pflaumer, Konrad Koch) sowie die offizielle österreichische Beschau. Erst diese Mehrfach-Markierung macht ein Stück eindeutig zuordenbar – und unterscheidet Original-Werkstätten-Silber von späteren Nachahmungen und Replikaten. Die Werte reichen von wenigen tausend Euro für kleine Stücke bis zu sechsstelligen Beträgen für Hauptwerke; einzelne Hoffmann-Tafelaufsätze haben bei Auktionen siebenstellige Ergebnisse erzielt.
→ Detailartikel Wiener Werkstätte
Internationales Silber
Englisches Sterling ist in Wiener Nachlässen häufig vertreten: Tee- und Kaffeeservice, Kerzenleuchter, Bestecke. Englisches Silber hat die wohl präziseste Punzierung der Welt: Standard-Marke (Löwe für Sterling 925), Stadt-Marke (Leoparden für London, Anker für Birmingham, Krone oder Rose für Sheffield, Burg für Edinburgh), Jahresbuchstabe und Meistermarke ermöglichen die exakte Datierung auf das Jahr. Bekannte englische Häuser: Paul Storr (Anfang 19. Jh., gilt als einer der bedeutendsten Silberschmiede überhaupt), Hester Bateman, Asprey, Garrard, Mappin & Webb.
Französisches Silber wird seit 1838 mit der Minerva-Punze für die erste Silberqualität (950/1000) und dem Tête de Vieillard für die zweite Qualität (800/1000) gekennzeichnet. Christofle (gegründet 1830) ist die wohl bekannteste französische Marke – die meisten Stücke sind versilbert, einzelne Linien aber aus Sterling. Puiforcat, Cardeilhac, Odiot und Tetard Frères sind weitere relevante Häuser.
Tiffany & Co. (gegründet 1837 in New York) hat eine eigene Tradition amerikanischer Sterling-Produktion. Tiffany-Silber ist klar gepunzt („TIFFANY & CO.“ mit „STERLING“) und am Sammlermarkt stabil bewertet, vor allem die Modelle der 1880er Jahre (Charles L. Tiffanys Japanese– und Audubon-Linien) sowie die Mid-Century-Editionen.
Georg Jensen (Kopenhagen, gegründet 1904) ist eine eigene Kategorie. Die dänische Manufaktur hat im 20. Jahrhundert mit Designern wie Henning Koppel, Sigvard Bernadotte, Arno Malinowski und Magnus Stephensen Stücke entworfen, die heute zu den begehrtesten Mid-Century-Silberobjekten gehören. Einzelne Koppel-Kannen oder -Schalen erreichen bei Auktionen vier- bis fünfstellige Beträge.
Italienisches Silber, besonders Buccellati (Florenz/Mailand, seit 1919), ist ein eigenes Sammelgebiet mit charakteristischer Ziselierung.
Weitere Silberobjekte – Leuchter, Geschirr, figurales Silber, liturgisches Silber, Münzen

Silberleuchter und Kandelaber sind in Wiener Haushalten häufig zu finden – paarig oder als Garnituren, von zweiarmigen Tafelleuchtern bis zu mehrarmigen Kandelabern für Festtafeln. Die Bewertung folgt denselben Kriterien wie beim Tafelsilber: Hersteller, Periode, Erhaltungszustand, Vollständigkeit (Lichtkrönchen, Tropfschalen, Einsätze).
Silbergeschirr und Hohlware umfasst Tee- und Kaffeeservice (oft als drei- oder fünfteilige Garnituren mit Kanne, Sahnegießer, Zuckerdose, gelegentlich Tablett), Saucieren, Schalen, Becher, Karaffenuntersetzer, Salieren und Pfefferstreuer.
→ Detailartikel Tafelsilber bewerten und verkaufen
Figurales Silber, Tafelaufsätze, Pokale, Tier- und Menschenfiguren, ist eine eigene, oft sehr wertvolle Kategorie. Wiener und Augsburger Tafelaufsätze des 18. und 19. Jahrhunderts erreichen bei Auktionen regelmäßig fünfstellige Ergebnisse.
Liturgisches Silber, Kelche, Patenen, Monstranzen, Vortragekreuze, ist meist Auftragsarbeit gewesen und trägt häufig Inschriften, Stifterwappen oder Datierungen. Solche Stücke werden auf einem eigenen, spezialisierten Sammlermarkt gehandelt.

Silbermünzen und Medaillen, von österreichischen Talern und Kronen über deutsche Reichsmünzen bis zu modernen Anlagemünzen, werden nach Sammlerkriterien (Jahrgang, Prägeort, Erhaltungsgrad) und Materialwert bewertet. Bei besonders seltenen Stücken (zum Beispiel manchen Habsburger Talerprägungen oder Maria-Theresia-Talern in besonderen Erhaltungen) liegt der Sammlerwert deutlich über dem Materialwert.
Bruchsilber und beschädigte Stücke werden nach Feinheit und Gewicht bewertet. Auch defekte oder unkomplette Objekte haben einen Materialwert – die Annahme ist deshalb ausdrücklich auch für solche Stücke möglich.
Punzen und Echtheit – worauf zu achten ist
Die Punzierung, die offizielle, in das Material eingeschlagene Markierung, ist das entscheidende Echtheitsmerkmal. Ohne Punze ist eine seriöse Silberbewertung kaum möglich.
Österreich – die historischen Systeme. Von 1781 bis 1806 verwendete die k.k. Punzierungsbehörde Beschauzeichen mit Stadtmarke (etwa „Wien“ mit Jahresbuchstaben). 1806 bis 1866 waren die Marken des österreichischen Kaiserreichs in Gebrauch. 1866 bis 1922 kam das Adler-Punzensystem zum Einsatz: ein Doppeladler mit eingelegtem Ziffernzeichen, das die Feinheit bezeichnete – die Ziffer „1″ stand für 800/1000, „2″ für 870/1000 (vor allem für die Donaumonarchie typisch), „3″ für 750/1000 und „4″ für 950/1000.
→ Detailartikel Wie erkenne ich Silber?
Seit 1925 verwendet die Republik Österreich das Dianenkopf-System: ein im Profil dargestellter Frauenkopf (oft als „Diana“ oder „Bundespunze“ bezeichnet), kombiniert mit einer Feinheitsziffer. „A“ für 925/1000, „B“ für 900/1000, „C“ für 800/1000 und „D“ für 750/1000 sind die heutigen Standardabstufungen.
Deutschland. Seit 1888 ist die deutsche Reichspunze Halbmond und Krone in Verwendung, kombiniert mit der Feinheitsangabe (meist 800 oder 925). Ältere deutsche Stücke tragen Stadtmarken und Meistermarken – Augsburg, Nürnberg, Hanau, Dresden, München sind die wichtigsten Zentren.
England. Das englische Hallmarking-System gilt seit Jahrhunderten als das präziseste der Welt: Maker’s Mark (Initialen des Silberschmieds), Standard Mark (Lion passant für Sterling 925), Town Mark (Leopardenkopf für London, Anker für Birmingham, Krone oder Rose für Sheffield), Date Letter (jährlich wechselnder Buchstabe nach festgelegtem Alphabet-Zyklus) und gelegentlich Duty Mark (Souveränkopf bei steuerpflichtigen Stücken zwischen 1784 und 1890).
Frankreich. Seit 1838 die Minerva-Punze für 950/1000 (höhere Qualität) und Tête de Vieillard für 800/1000. Davor: das System von Paris und den Provinzen mit Maître Orfèvre-Marken und Datierungsbuchstaben.
Russland. Vor 1908 das Zolotnik-System – „84″ steht für 875/1000, „88″ für 916/1000. Ab 1908 die Kokoshnik-Punze (Frauenkopf im Profil). Wiener Familien mit russischen Verbindungen besitzen gelegentlich Stücke aus Sankt Petersburger und Moskauer Werkstätten – Fabergé, Sazikov, Ovchinnikov, Khlebnikov sind die bedeutendsten Namen.
Wiener Werkstätte und andere Werkstätten-Marken kommen zusätzlich zur staatlichen Beschau. Die Werkstättenmarke ist meist kleiner und unauffälliger, aber für die Wertbestimmung oft wichtiger als die offizielle Punze.
Was den Wert von Silber bestimmt
Bei aller Vielfalt der Silberkategorien folgen die wertbestimmenden Faktoren einer überschaubaren Liste:
Materialwert. Die Untergrenze jeder Bewertung. Errechnet sich aus Feinheit, Gewicht und dem aktuellen Silberpreis (Tageskurs). Bei einfachen, modernen Stücken ohne Sammelwert ist der Materialwert oft der entscheidende Faktor.
Hersteller und Punzierung. Der wichtigste Wert-Treiber bei Sammlerstücken. Klinkosch, Mayerhofer, Wiener Werkstätte, Tiffany, Georg Jensen, Buccellati – jeder dieser Namen bedeutet einen deutlichen Aufschlag gegenüber unsigniertem Silber gleicher Periode.
Modell, Periode und Stil. Biedermeier, Historismus, Jugendstil, Art Déco und Mid-Century-Modernism haben jeweils eigene Märkte. Jugendstil-Silber der Wiener Werkstätte und der dänischen Silver Age (Georg Jensen) sind heute besonders gefragt.
Erhaltungszustand. Dellen, Risse, abgenutzte Vergoldung, ergänzte Henkel oder fehlende Teile mindern den Wert deutlich. Politur ist bei Silber prinzipiell normal und akzeptiert, übermäßige oder maschinelle Politur (die feine Ziselierungen abnutzt) senkt den Wert.
Vollständigkeit. Bei Service-Garnituren entscheidend. Ein vollständiges 12-Personen-Service erzielt deutlich mehr als die gleiche Stückzahl unsortierter Teile. Bei Tee- und Kaffeeservicen ist die Vollständigkeit der Drei- oder Fünfteiligkeit (mit passenden Stücken) wertbestimmend.
Provenienz. Eine dokumentierte Herkunft, etwa aus einer bekannten Sammlung, mit Geschenkgravuren von Adelsfamilien, oder mit Stifterwappen bei liturgischem Silber, kann den Wert deutlich heben.
Wie läuft ein Ankauf bei Paul Grosslicht ab?
Der erste Schritt ist einfach: Schicken Sie uns Fotos der Stücke, möglichst übersichtlich, eine Detailaufnahme der Punzen (Marken am Boden, an der Innenseite, am Stiel), und bei Servicen idealerweise eine Aufnahme der Vollständigkeit. Auf Basis dieser Aufnahmen erhalten Sie eine erste Einschätzung, ob und in welchem Rahmen ein Ankauf möglich ist.
Bei konkretem Interesse kommt Paul Grosslicht persönlich zu Ihnen, vorwiegend in Ostösterreich, kurzfristige Termine sind möglich. Bei großen Tafelsilber-Garnituren oder umfangreichen Nachlässen ist der Hausbesuch in der Regel die sinnvollere Variante. Die Besichtigung und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich.
Wenn beide Seiten sich einigen, kann die Abwicklung sehr rasch gehen. Eine Auszahlung noch am selben Tag ist in vielen Fällen möglich, auf Wunsch bar oder per Überweisung. Bei besonders wertvollen Stücken, Wiener Werkstätte, hochwertige Tafelaufsätze, seltene Provenienzen, ist häufig eine Vermittlung an internationale Sammler oder die Einlieferung in eine spezialisierte Auktion sinnvoller als der direkte Ankauf; auch das wird im Gespräch geklärt.
Wenn Sie eine vollständige Verlassenschaft auflösen möchten, bei der Silber Teil eines größeren Bestands ist, übernehmen wir das Silber gemeinsam mit den anderen Objekten – das vereinfacht den Prozess für die Erben spürbar.
Warum Paul Grosslicht kontaktieren?
Paul Grosslicht betreibt den Wiener Kunsthandel seit über 35 Jahren. Das Familienunternehmen gibt es in dritter Generation. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im An- und Verkauf erlesener Antiquitäten und Kunstgegenstände, von Gemälden und Kunstobjekten über Porzellan, Schmuck und Uhren bis hin zu Silber in allen genannten Kategorien. Fallweise besteht eine Kooperation mit dem Dorotheum in Wien, was für besondere Stücke zusätzliche Vermarktungswege eröffnet. Über ein Netzwerk im deutschsprachigen und internationalen Kunsthandel können auch ungewöhnliche oder spezielle Stücke an die jeweils richtige Adresse vermittelt werden.
Ob aus einem Nachlass, einer aufzulösenden Sammlung oder als Einzelstück: Der Erstkontakt ist unverbindlich, die Bewertung kostenlos. Und wer keine Zeit verlieren möchte, bekommt rasch Klarheit.
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Paul Grosslicht – Kunsthandel Wien +43 699 101 97 359
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