Uhren in Wien verkaufen – Marken, Bewertung, Ankauf

Armbanduhren und Taschenuhren aller Manufakturen – Rolex, Patek Philippe, IWC, Chopard, A. Lange & Söhne, Omega, Vacheron Constantin und mehr. Kostenloser Ankaufstermin bei Paul Grosslicht.

Uhren in Wien verkaufen – Marken, Bewertung, Ankauf

Vom Bankschließfach auf den Tisch des Kunsthändlers

In Wiener Nachlässen tauchen Uhren häufiger auf als die Erben vermuten. Die Goldherrenuhr aus den 1960er Jahren in der Schreibtischschublade, die kleine Taschenuhr mit Wappen-Gravur in einem Etui aus rotem Saffianleder, der Submariner-Klassiker, den der Vater Anfang der 1980er zum Pensionsantritt geschenkt bekam, oder die schwere goldene Patek Philippe, die jahrzehntelang in einem Banksafe gelegen ist – all das findet sich beim Auflösen eines Wiener Haushalts.

Die Schwierigkeit ist nicht, eine Uhr zu erkennen. Die Schwierigkeit ist, ihren Wert einzuschätzen. Zwischen einer modernen Stahl-Datejust für 8.000 Euro und einer Patek-Philippe-Taschenuhr mit ewigem Kalender für 200.000 Euro liegen Welten, die selbst erfahrene Erben oft nicht klar überblicken. Und zwischen einer originalen Vintage-Submariner und einem Stück mit später ergänztem Service-Zifferblatt liegen mehrere zehntausend Euro.

Diese Seite ist der Ausgangspunkt für alles rund um den Ankauf von Uhren in Wien. Sie führt zu detaillierten Markenporträts, erklärt, was den Wert einer Uhr bestimmt, und zeigt, wie der Ankauf durch Paul Grosslicht abläuft.


Markenporträts im Detail

Für die wichtigsten Marken haben wir eigene Detail-Seiten mit Geschichte, Modellübersicht und Bewertungshinweisen angelegt:

Rolex. Die wohl bekannteste Uhrenmarke der Welt, seit 1905 produziert. Submariner, Daytona, GMT-Master, Datejust und Day-Date als zentrale Modellfamilien. Im Vintage-Bereich besonders gefragt, im modernen Sport-Stahl-Segment Marktführer.
Detailartikel: Rolex Ankauf Wien

Patek Philippe. Die unabhängigste Genfer Manufaktur, seit 1932 in Familienbesitz der Sterns. Calatrava als Referenz für Dresswatches, Nautilus und Aquanaut als sportluxuriöse Klassiker, ewige Kalender und Grand Complications an der Spitze der Schweizer Uhrmacherei. Die Marke, an deren Auktionsergebnissen sich der gesamte Hochuhren-Markt orientiert.
Detailartikel: Patek Philippe Ankauf Wien

IWC Schaffhausen. Die einzige große Schweizer Manufaktur östlich des Röstigrabens, gegründet 1868 von einem amerikanischen Uhrmacher. Portugieser, Pilot, Ingenieur und Portofino als Kernlinien. Im Vintage-Segment besonders die Mark-Pilotenuhren und die Ingenieur SL von Genta begehrt.
Detailartikel: IWC Schaffhausen Ankauf Wien

Chopard. Seit 1860 produziert, seit 1963 in zweiter Familienhand (Scheufele). L.U.C als Manufakturlinie auf höchstem Niveau, Mille Miglia als Verbindung von Uhrmacherei und Motorsport, Happy Diamonds als Schmuckklassiker, Alpine Eagle als moderne Sportuhr.
Detailartikel: Chopard Ankauf Wien

Weitere Markenporträts entstehen laufend. Auch wenn die von Ihnen gesuchte Marke noch nicht als eigener Artikel verlinkt ist, sind Bewertung und Ankauf jederzeit möglich – die folgenden Abschnitte geben einen Überblick, welche Manufakturen wir prüfen und ankaufen.


Armbanduhren – welche Marken im Kunsthandel relevant sind

Schweizer Hochuhren

Neben den oben verlinkten Markenporträts kaufen wir Uhren aller großen Schweizer Manufakturen an:

Audemars Piguet – produziert seit 1875 in Le Brassus im Vallée de Joux. Die Royal Oak (1972 von Gérald Genta entworfen, der wenige Jahre später auch die Patek Philippe Nautilus zeichnete) gehört zu den ikonischen Sport-Stahl-Uhren überhaupt. Royal Oak Offshore, Code 11.59 und Komplikationen sind weitere Sammelgebiete.

Vacheron Constantin – die älteste durchgehend produzierende Uhrenmanufaktur der Welt, gegründet 1755 in Genf. Patrimony, Overseas (die Sport-Stahl-Linie) und die historischen Komplikationen wie das Reference 57260 (2015 vorgestellt, 57 Komplikationen) prägen das Bild.

Jaeger-LeCoultre – im Vallée de Joux seit 1833. Die Reverso (1931, mit drehbarem Gehäuse für Polospieler) ist ein Designklassiker; die Master-Linie und die hochkomplizierten Hybris Mechanica-Stücke sind eigene Sammelgebiete.

Cartier – als Juwelier 1847 in Paris gegründet, seit den frühen 1900er Jahren auch Uhren. Tank (1917 von Louis Cartier entworfen, inspiriert vom ersten französischen Panzer im Ersten Weltkrieg), Santos (1904 für den Flugpionier Alberto Santos-Dumont), Pasha, Crash und die historischen Mystery Clocks.

Omega – seit 1848. Die Speedmaster „Moonwatch“ ist die einzige Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde (Apollo 11, 1969). Seamaster, Constellation und Vintage-Chronographen sind weitere Sammelgebiete.

Breitling – seit 1884. Die Navitimer mit Rechenschieber-Lünette ist Klassiker der Pilotenuhrenhistorie.

Zenith – mit dem berühmten El Primero-Werk (1969, erstes hochfrequentes automatisches Chronographenwerk).

Tudor – die kleinere Schwestermarke von Rolex; Black Bay und die Vintage-Submariner-Variationen sind eigene Sammelkategorien.

Weitere Manufakturen, deren Stücke wir prüfen und ankaufen: Blancpain, Breguet, Piaget, Girard-Perregaux, Ulysse Nardin, Hublot, Panerai, TAG Heuer (insbesondere Vintage-Heuer-Chronographen vor der TAG-Übernahme), Longines (besonders Vintage-Chronographen der 1940er und 1950er Jahre), Franck Muller, Richard Mille.

Deutsche Uhrmacherei – Glashütte und Pforzheim

Glashütte in Sachsen ist nach Genf und dem Vallée de Joux die wichtigste Region europäischer Hochuhrmacherei. Mehrere Manufakturen sitzen hier:

A. Lange & Söhne – die wohl bekannteste deutsche Uhrenmanufaktur. 1845 gegründet, 1948 enteignet, 1990 von Walter Lange und Günter Blümlein wiederbegründet. Lange 1 (1994, mit Großdatum), Datograph, Zeitwerk und die Lumen-Stücke gehören zu den begehrtesten deutschen Sammleruhren. Vintage-Lange-Taschenuhren aus der Zeit vor der Enteignung sind eine eigene, sehr hochwertige Sammelkategorie.

Glashütte Original – als Nachfolger der ehemaligen DDR-Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) hervorgegangen. Senator, Pano-Linie (mit dezentralem Großdatum) und die historischen Stücke aus der GUB-Zeit (1951–1989) sind eigene Sammelgebiete.

Nomos Glashütte – seit 1990, mit eigenständigem Bauhaus-orientierten Design. Tangente, Metro, Lambda als Kernmodelle.

Mühle-Glashütte – seit 1869, robuste Werkzeug- und Marineuhren.

In Pforzheim haben mehrere kleinere Manufakturen ihre Wurzeln. Sinn (Frankfurt) gilt als deutsche Werkzeuguhren-Marke der gehobenen Klasse.

Wiener und österreichische Uhrmacherei

Die k.k. Hofuhrmacher der Habsburger-Zeit – allen voran Carl Suchy & Söhne – haben in Wien eine eigene Tradition begründet. Carl Suchy & Söhne wurde 1822 gegründet, war Hofuhrmacher von Kaiser Franz Joseph und ist nach langer Pause seit 2017 wieder als kleine Manufaktur tätig. Originale Wiener Taschenuhren von Suchy, Anton Liechti oder Anton Liechtenstein aus dem 19. Jahrhundert sind eigene Sammlerstücke, die häufig in Wiener Nachlässen vorkommen.

Japanische Uhrmacherei

Grand Seiko (Premium-Linie von Seiko seit 1960) wird im europäischen Sammlermarkt zunehmend gesucht; Seiko-Vintage-Stücke wie der 6105 Diver oder der 6139 Chronograph (erste Automatik-Chronographen) sind eigene Liebhaberkategorien.


Taschenuhren – ein eigenes Sammelgebiet

Taschenuhren werden in Wiener Nachlässen oft unterschätzt. Während Armbanduhren ein klar sortierter Markt mit etablierten Preisbändern sind, bewegt sich der Taschenuhrenmarkt deutlich breiter – von einfachen Goldgehäuse-Stücken um wenige hundert Euro bis zu Patek-Philippe-Komplikationen für mehrere hunderttausend Euro.

Schweizer Taschenuhren der großen Manufakturen (Patek Philippe, Vacheron Constantin, A. Lange & Söhne, Audemars Piguet, IWC, Jaeger-LeCoultre, Le Coultre & Cie, Ulysse Nardin) sind eigenständige Sammelgebiete. Stücke mit Komplikationen – Minutenrepetition, Schleppzeiger-Chronograph, ewiger Kalender, astronomische Anzeigen – erreichen je nach Manufaktur und Komplikation vier- bis sechsstellige Beträge.

Englische TaschenuhrenCharles Frodsham, Dent, James McCabe, S. Smith & Son, Edward John Dent – stehen für die englische Tradition der Marinechronometer und Präzisionsuhrmacherei. Die Werke sind oft offen sichtbar, mit charakteristischen Diamantkappen und Goldarbeit gefasst.

Französische Taschenuhren und Réveils-Voyage (Reisewecker) – die französische Tradition der Pendule de Voyage und der Carriage Clocks ist eine eigene Welt. Jaeger (vor der Fusion zu Jaeger-LeCoultre), Tiffany, Cartier, Henri Capt und andere Häuser haben hier hochwertige Reisewecker produziert, die häufig in Wiener Nachlässen aus der k.k.-Zeit auftauchen.

Wiener Taschenuhren – die Wiener Hofuhrmacher und Uhrmacher des Biedermeier und der Jahrhundertwende haben Stücke produziert, die wegen ihrer Verbindung zur Habsburger-Hofkultur eine besondere Wiener Provenienz tragen. Anton Liechti, Carl Suchy, Hartmann, Wittnauer und andere Wiener Uhrmacher fertigten Taschenuhren in eigenen Werkstätten, oft mit feinen Email-Bemalungen und Wappen-Gravuren.

Goldgehäuse-Taschenuhren ohne renommierte Markensignatur sind in vielen Nachlässen die häufigste Variante. Auch wenn sie keine berühmte Manufaktur tragen, hat das Material – meist 14- oder 18-karätiges Gold – einen Materialwert, der allein schon eine seriöse Bewertung lohnt. Bei guter Qualität (Genfer Gehäuse, Schweizer Uhrwerke etwa von Le Coultre, Patek-Vorgängern oder Tavannes) liegt der Sammlerwert oft deutlich über dem reinen Goldwert.

→ Detailartikel: Goldene & silberne Taschenuhren verkaufen


Was den Wert einer Uhr bestimmt

Bei aller Vielfalt der Marken folgen die wertbestimmenden Faktoren einer überschaubaren Liste:

Manufaktur und Modell sind der erste Filter. Eine Patek Philippe Calatrava ist von Grund auf höher bewertet als eine vergleichbare Longines-Dresswatch, eine Rolex Daytona höher als ein Omega Speedmaster. Innerhalb einer Marke entscheidet das konkrete Modell – eine Vintage-Submariner kann mehr wert sein als eine moderne Daytona oder umgekehrt, je nach Zustand und Referenz.

Referenznummer und Variante. Innerhalb desselben Modells gibt es oft zehn oder mehr Varianten, die sich im Wert vervielfachen können. „Tropical Dial“, „Underline“, „Big Crown“, „Pepsi“, „Spider“ – die Spitznamen der Sammlerwelt verweisen auf Detailmerkmale, die für die Bewertung entscheidend sind.

Erhaltungszustand. Originalzifferblatt, originale Zeiger, originale Lünette, originale Krone, scharfe Gehäusekanten – jeder dieser Punkte hebt den Wert. Stark polierte Gehäuse, ersetzte Service-Zifferblätter oder neu lackierte Indizes senken ihn. Bei höherwertigen Stücken wird der Erhaltungszustand auf Mikro-Niveau geprüft.

Box und Papiere. Bei den meisten Marken liegt der Wertaufschlag für ein vollständiges Set (Originalbox, Garantiekarte oder Zertifikat, Anleitung, Servicebelege) bei 15 bis 30 Prozent gegenüber demselben Modell ohne Unterlagen. Bei sehr hochwertigen Vintage-Stücken kann der Unterschied noch größer sein.

Werkzustand und Service-Historie. Eine funktionierende Uhr mit aktuellen Servicebelegen ist deutlich höher bewertet als eine, deren Werk seit Jahren nicht gelaufen ist. Bei komplizierten Uhren (ewiger Kalender, Minutenrepetition) sind aktuelle Service-Belege oft Voraussetzung für den Verkauf zum vollen Marktwert, weil Reparaturen vier- bis fünfstellige Beträge erreichen können.

Provenienz. Bei Vintage-Stücken kann eine dokumentierte Provenienz (ursprünglicher Käufer, Geschenkanlass, Servicepässe) den Wert deutlich heben. Bei Patek Philippe ist der Archivauszug aus Genf ein faktischer Wertbestandteil; bei IWC kann ein Extract from the Archives aus Schaffhausen beschafft werden; bei A. Lange & Söhne gibt es analoge Bescheinigungen.

Material. Stahl, Gold, Platin – jedes Material hat seinen eigenen Markt. Edelstahl-Sportuhren der Top-Manufakturen erzielen oft Aufschläge, die sich der Logik des Materialwerts entziehen (Rolex Daytona, Patek Philippe Nautilus). Gold- und Platinmodelle haben einen verlässlichen Materialwert, der den Preis nach unten absichert.


Wie läuft ein Ankauf bei Paul Grosslicht ab?

Der erste Schritt ist einfach: Schicken Sie uns Fotos der Uhr – Vorderseite, Rückseite, das Werk wenn möglich (Saphirboden oder offenes Werkhäuschen), die Referenz- und Seriennummern, vorhandene Box und Papiere. Bei Taschenuhren zusätzlich Fotos vom geöffneten Gehäuse, von Punzen und Werknummern. Auf Basis dieser Aufnahmen erhalten Sie eine erste Einschätzung, ob und in welchem Rahmen ein Ankauf möglich ist.

Bei konkretem Interesse kommt Paul Grosslicht persönlich zu Ihnen – vorwiegend in Ostösterreich, kurzfristige Termine sind möglich. Bei größeren Sammlungen oder umfangreichen Nachlässen ist der Hausbesuch in der Regel die sinnvollere Variante. Die Besichtigung und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich. Bei besonders wertvollen Stücken empfiehlt sich der Termin am Geschäftssitz in der Piaristengasse, wo unter Lupe und mit den nötigen Hilfsmitteln in Ruhe geprüft werden kann.

Wenn beide Seiten sich einigen, kann die Abwicklung sehr rasch gehen. Eine Auszahlung noch am selben Tag ist in vielen Fällen möglich.

Bei sechsstelligen Stücken, seltenen Vintage-Modellen oder hochkomplizierten Sammleruhren ist häufig eine Vermittlung an internationale Sammler oder die Einlieferung in eine spezialisierte Auktion die sinnvollere Variante als der direkte Ankauf. Auch das wird im persönlichen Gespräch geklärt – die Wahl zwischen Direktankauf, Kommissionsverkauf und Auktionseinlieferung hängt vom Stück, vom Zeitrahmen und vom gewünschten Risikoprofil ab.


Warum Paul Grosslicht kontaktieren?

Paul Grosslicht betreibt den Wiener Kunsthandel seit über 35 Jahren – das Familienunternehmen in dritter Generation. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im An- und Verkauf erlesener Antiquitäten und Kunstgegenstände, von Gemälden und Kunstobjekten bis hin zu Schmuck und Uhren. Fallweise besteht eine Kooperation mit dem Dorotheum in Wien, was für besondere Stücke zusätzliche Vermarktungswege eröffnet.

Ob aus einem Nachlass, einer aufzulösenden Sammlung oder als Einzelstück: Der Erstkontakt ist unverbindlich, die Bewertung kostenlos. Und wer keine Zeit verlieren möchte, bekommt rasch Klarheit.

Kontakt:
Paul Grosslicht – Kunsthandel Wien
Telefon +43 699 101 97 359
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E-Mail office@grosslicht.at
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Hinweis: wir besichtigen gerne in ganz Österreich und im nahem Ausland. Fragen Sie bitte an.