Theodor von Hörmann Ankauf Wien

Theodor von Hörmann: Gemälde verkaufen und bewerten lassen

Der Offizier, der zum ersten Secessionisten wurde

Ein Garten in Znaim im Sommerlicht, Eisschollen am Ufer der Thaya, ein verschneiter Buchenwald bei Weßling: Theodor von Hörmann malte Landschaften mit einer Farbkraft, die seinen Zeitgenossen zu viel war. Die Jury des Wiener Künstlerhauses wies seine Bilder mehrfach zurück. Hermann Bahr nannte ihn später den ersten Secessionisten, und heute gilt Hörmann als einer der wichtigsten Wegbereiter des Impressionismus in Österreich. Im April 2024 erzielte sein Gemälde Eisschollen am Ufer der Thaya im Dorotheum 390.000 Euro, mehr als je zuvor für ein Werk von ihm bezahlt wurde.

Der Kunsthandel Paul Grosslicht in Wien kauft Werke von Theodor von Hörmann an und bewertet sie persönlich und marktgerecht. Auf dieser Seite lesen Sie, wer Hörmann war, wie sich sein Werk in Phasen gliedert, in welchen Größenordnungen sich der Markt bewegt und woran Sie erkennen, ob Ihr Bild im Werkverzeichnis steht.

Wer war Theodor von Hörmann?

Theodor von Hörmann, mit vollem Namen Theodor Hörmann von Hörbach, wurde am 13. Dezember 1840 in Imst in Tirol geboren. Sein Vater Johann von Hörmann leitete das Straßenmeisteramt, weshalb die Familie häufig übersiedelte, unter anderem nach Bruneck und Bregenz. 1855 trat der Fünfzehnjährige als Schüler in die Genieschulkompanie in Krems ein und schlug damit die Offizierslaufbahn ein.

Als Soldat nahm Hörmann am Sardinischen Krieg 1859 und am Deutschen Krieg 1866 teil und erreichte den Rang eines Oberleutnants. An Militärschulen unterrichtete er Turnen, Fechten und Freihandzeichnen. Zur Malerei kam er als Autodidakt: Ende der 1860er Jahre kopierte er zunächst Farbdrucke, bald darauf malte er in Öl.

Akademie, St. Pölten und die ersten Reisen

Anfang der 1870er Jahre, bereits über dreißig, erhielt Hörmann die Erlaubnis, an der Wiener Akademie der bildenden Künste zu studieren. Er besuchte die Landschaftsklasse von Eduard Peithner von Lichtenfels, wo unter anderem Hugo Darnaut, Hugo Charlemont und Adolf Hölzel zu seinen Studienkollegen zählten, und wechselte dann zu Anselm Feuerbach. Ab 1875 unterrichtete er Freihandzeichnen und Fechten an der Militärunterrealschule in St. Pölten. In diese Zeit fällt die prägende Bekanntschaft mit Emil Jakob Schindler, dem führenden Landschaftsmaler des österreichischen Stimmungsimpressionismus. Hörmanns frühe Bilder zeigen diesen Einfluss deutlich: realistische Motive in tonigen, erdigen Farben.

Studienreisen führten ihn nach Südtirol, in den Wienerwald und nach Lilienfeld und mehrfach nach Ungarn, nach Gödöllő östlich von Budapest und an den Plattensee. In Ungarn wurde sein Pinselstrich freier und seine Palette heller.

Frankreich, 1886 bis 1890

1884 schied Hörmann aus dem Militärdienst aus und heiratete in Wien Laura Bertuch. Die Begegnung mit den Malern von Barbizon und den französischen Impressionisten, die er schon auf der Wiener Weltausstellung 1873 gesehen hatte, trieb ihn nach Frankreich. Zwischen 1886 und 1890 lebte er mit seiner Frau überwiegend dort, mietete ein Atelier in Paris, malte im Wald von Fontainebleau, in Barbizon und Samois, in der Bretagne sowie auf den Kanalinseln Jersey und Guernsey. Er nahm Unterricht in der Freilichtmalerei bei Raphaël Collin und beschäftigte sich mit japanischer Kunst. 1889 wurde sein Bild Mondnacht im Dorf Samois in Frankreich ausgezeichnet, die Jury des Wiener Künstlerhauses lehnte dasselbe Bild ab.

Znaim und die letzten Jahre

1890 zog Hörmann nach Znaim in Südmähren, damals gut an Wien angebunden. Die Gärten der Stadt, die Esparsettenfelder der Umgebung und die Thaya wurden zu seinen Hauptmotiven. Hier entwickelte er die funkelnden Farbtupfen, die seine späten Bilder kennzeichnen. In Wien stieß dieser Stil auf Unverständnis. 1892 reiste er zu Adolf Hölzel nach Dachau und stellte im Münchner Kunstverein aus; in Weßling entstanden seine Buchenwaldbilder. Ab 1893 lebte Hörmann wieder in Wien, wo er offen für eine Erneuerung des Ausstellungswesens und für eine Galerie moderner Kunst eintrat. 1894 reiste er mit Johann Victor Krämer und Josef Engelhart nach Sizilien und Venedig, zwei Malern, die drei Jahre später zu den Gründern der Wiener Secession zählten.

Theodor von Hörmann starb am 1. Juli 1895 auf der Durchreise in Graz. Er wurde in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt (Gruppe 31A), das Grabdenkmal gestaltete der Bildhauer Richard Tautenhayn. Noch im selben Jahr zeigte das Künstlerhaus eine große Nachlassausstellung, Hugo von Hofmannsthal widmete ihm im Dezember 1895 einen Aufsatz in der Wiener Allgemeinen Zeitung. 1899 widmete ihm die junge Secession eine eigene Nachlassausstellung. Der Nachlass wurde ab 1899 in mehreren Auktionen versteigert, noch 1913 beim Wiener Auktionshaus C. J. Wawra.

Werke von Hörmann besitzen heute unter anderem das Belvedere in Wien (darunter Znaim im Schnee von 1892 und Blick auf Paris von 1890), das Leopold Museum, das Museum Niederösterreich in St. Pölten, das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, das Oberösterreichische Landesmuseum und das Museum im Ballhaus in Imst. 2016 zeigte das Leopold Museum unter dem Titel Von Paris zur Secession die erste umfassende Einzelausstellung.

Stilistik: Woran erkenne ich ein Werk von Theodor von Hörmann?

Hörmann malte fast ausschließlich Landschaften, und zwar immer nach der Natur. Figuren tauchen auf, bleiben aber Staffage. Die folgenden Merkmale ersetzen keine Begutachtung, helfen aber beim ersten Einordnen.

Werkphasen und Motive

Die frühen Bilder bis etwa 1883 sind realistisch, tonig und topografisch genau: Brunnen, Höfe, Steinbrüche, Holzschläge im Wienerwald, Ansichten aus Tirol und Niederösterreich. Die ungarischen Arbeiten der 1880er Jahre zeigen Bauernhäuser, Ziehbrunnen und Hanfwäscherinnen in hellerem Licht. Aus der französischen Zeit stammen Waldinneres aus Fontainebleau, Küsten von Jersey und Pariser Ansichten. Den Höhepunkt bilden die Znaimer Jahre ab 1890: blühende Gärten, Felder, Winterbilder der Stadt und die Thaya. Diese späten Bilder sind am Markt am gesuchtesten.

Komposition und Farbe

Typisch ist ein strenger Bildaufbau: steile Diagonalen von Wegen und Bachläufen, schlanke Birken- und Buchenstämme als senkrechte Achsen, oft ein hochgezogener Horizont. Gegen diese Ordnung setzt Hörmann einen freien, teils pastosen Farbauftrag mit kurzen Strichen und Farbspritzern für Gräser und Blüten. In den späten Bildern leuchten Grün, Rosa, Gelb und Weiß nebeneinander, ohne dass die Gegenstände ihre Kontur verlieren.

Technik und Format

Ein großer Teil des Werks sind kleine Ölbilder auf Holz, häufig im Querformat. Uferbahn auf Jersey von 1888 misst 18 mal 37 Zentimeter, eine Znaimer Ansicht aus der Sammlung Alfred Roller 19,3 mal 42 Zentimeter. Großformatige Leinwände wie die Eisschollen am Ufer der Thaya (70 mal 101 Zentimeter) oder Sommer im Garten, Znaim im Leopold Museum (79,5 mal 100 Zentimeter) sind vergleichsweise selten. Oft existieren zu einem Hauptbild mehrere kleinere Fassungen oder Studien.

Signatur und Rückseite

Hörmann signierte meist mit „Theod. v. Hörmann“, frühe Bilder auch mit „THörmann“ oder einem Monogramm „H“. Häufig fügte er Ort und Datum hinzu, etwa „Znaim März 1891“. Bei Hörmann ist die Rückseite oft aufschlussreicher als die Signatur. Hier finden sich typische Spuren der Werkgeschichte: der Nachlassstempel „Theod. v. Hörmann / Nachlass“ mit Nummer, Etiketten des Künstlerhauses aus der Nachlassausstellung 1895 (Nummern im Format 1895/3535), Etiketten der Galerie Schebesta, die 1965 eine Hörmann-Ausstellung zeigte, sowie Losnummern der Nachlassauktionen bei C. J. Wawra. Unsignierte Bilder mit Nachlassstempel sind keine Seltenheit und können vollwertige Originale sein.

Ankaufswerte: Was ist ein Theodor von Hörmann wert?

Der Markt für Hörmann ist schmal, aber stabil. Pro Jahr kommen in Wien nur wenige Bilder zur Auktion, fast alle bei Dorotheum und im Kinsky. Die Spanne reicht von wenigen tausend Euro für frühe Studien bis zu einem sechsstelligen Rekord.

Spitzenwerke

Das höchste Ergebnis erzielte Eisschollen am Ufer der Thaya von 1891 am 25. April 2024 im Dorotheum: 390.000 Euro bei einer Schätzung von 160.000 bis 250.000 Euro. Das Bild vereinte alles, was den Preis treibt: ein großformatiges Hauptwerk der Znaimer Zeit, signiert und datiert, mit dokumentierter Provenienz seit 1903, im Werkverzeichnis und in der Leopold-Ausstellung 2016 abgebildet. Das Dorotheum bezeichnete es als vielleicht eines der letzten Hauptwerke, die noch auf den Markt kommen können.

Davor hielt das Auktionshaus im Kinsky den Rekord: Der Frühlingsgarten bei Wien, um 1886, erzielte im April 2018 76.800 Euro (Meistbot 60.000 Euro, Schätzung 35.000 bis 70.000 Euro). Bei Bonhams in London brachte das große Frühwerk Orangenverkäufer von 1875 im Oktober 2009 45.600 Pfund.

Mittleres Marktsegment

Gute Ölbilder kleineren Formats aus der französischen und der Znaimer Zeit bewegen sich meist zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Ein kleines Landschaftsbild aus der Pariser Zeit erzielte im Kinsky 25.600 Euro, der Garten bei Lofer von etwa 1884/1885 im April 2017 19.200 Euro, die Uferbahn auf Jersey im Oktober 2019 im Dorotheum 15.300 Euro. Für die Dorotheum-Auktion am 22. Oktober 2026 ist das großformatige Frühwerk Hanfwäscherinnen in Ungarn (89 mal 125 Zentimeter) mit 15.000 bis 20.000 Euro geschätzt, ein Hinweis darauf, dass Format allein den Wert nicht bestimmt: Frühwerke liegen deutlich unter vergleichbar großen Bildern der späten Jahre.

Studien und frühe Arbeiten

Ölstudien, frühe tonige Arbeiten und Bilder mit weniger gefragten Motiven liegen im Bereich von einigen tausend Euro. Eine Studie mit Blick auf Znaim aus der Sammlung Alfred Roller erzielte 2023 im Dorotheum 6.500 Euro, der Teisenhoferhof von etwa 1890 im Kinsky 4.480 Euro, das frühe Bild Auf der Wacht von 1869 im Jahr 2022 3.840 Euro.

Alle genannten Beträge sind gerundet und enthalten Aufgeld und Mehrwertsteuer. Sie zeigen Größenordnungen, keine Zusagen für ein bestimmtes Werk. Zu beachten ist außerdem der Unterschied zwischen Auktions- und Galeriepreis: Galerien wie Giese & Schweiger oder Kovacek, die regelmäßig Hörmann anbieten, verkaufen über dem Auktionsniveau, weil sie Restaurierung, Rahmung, Recherche und Gewährleistung einpreisen. Ein Ankaufspreis liegt naturgemäß unter diesem Verkaufspreis.

Besonderheiten: Werkverzeichnis, Zuschreibung und Provenienz

Das Werkverzeichnis von 2013

Für Hörmann gibt es ein maßgebliches Werkverzeichnis der Gemälde: Marianne Hussl-Hörmann, Theodor von Hörmann (1840 bis 1895). Monographie mit Verzeichnis der Gemälde, erschienen 2013 in der Reihe im Kinsky editionen (ISBN 978-3-85033-730-4), mit Beiträgen von Matthias Boeckl, Manfried Rauchensteiner und Marianne Rauchensteiner. Die Werke tragen darin Nummern im Format I.313. Die Autorin ist heute Expertin für Gemälde des 19. Jahrhunderts am Dorotheum. Ältere Grundlagen sind die Dissertation von Theo Braunegger (Innsbruck 1970) mit eigenen Katalognummern und die Monografie von Braunegger und Magdalena Hörmann-Weingartner (Wien 1979).

Für den Verkauf hat das eine klare Folge: Bilder, die im Werkverzeichnis stehen, werden an Auktionen mit Nummer angeboten und erzielen verlässlichere Preise. Werke ohne Eintrag sind nicht automatisch falsch, müssen aber begutachtet und gegebenenfalls nachträglich bestätigt werden. Auktionshäuser kennzeichnen unsichere Werke als „zugeschrieben“, und solche Lose liegen meist deutlich unter eigenhändigen Arbeiten.

Provenienz und Nachlass

Weil Hörmanns Nachlass über Jahre in mehreren Auktionen verkauft wurde, lässt sich die Herkunft vieler Bilder bis zum Künstler zurückverfolgen. Ein Nachlassstempel, eine Künstlerhaus-Nummer von 1895 oder eine Wawra-Losnummer sind wertvolle Belege. Für Bilder, die sich zwischen 1938 und 1945 in Wiener Sammlungen befanden, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Besitzgeschichte dieser Jahre, da seriöse Käufer und Auktionshäuser eine geklärte Provenienz erwarten.

Kein Urheberrecht mehr

Hörmann starb 1895, seine Werke sind seit 1966 gemeinfrei. Für Eigentümer bedeutet das: Fotos ihres Bildes dürfen ohne Lizenz veröffentlicht werden, etwa für eine Anfrage oder einen späteren Verkauf.

Wie läuft ein Ankauf bei Paul Grosslicht ab?

Der erste Schritt ist einfach. Schicken Sie uns Fotos des Werkes, und zwar Vorderseite, Rückseite, Signatur und Rahmen, per E-Mail oder WhatsApp. Gerade bei Hörmann sind Stempel und Etiketten auf der Rückseite oft entscheidend. Anhand dieser Bilder geben wir Ihnen eine erste, unverbindliche Einschätzung, meist innerhalb kurzer Zeit.

Für die genaue Bewertung sehen wir das Werk im Original. Sie können es in unsere Räume in der Piaristengasse in 1080 Wien bringen, oder wir kommen bei größeren Beständen und Verlassenschaften zu Ihnen. Dabei prüfen wir Zuschreibung, Zustand und Herkunft, gleichen mit dem Werkverzeichnis ab und ordnen das Bild in den aktuellen Markt ein. Besichtigung und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich.

Danach erhalten Sie ein nachvollziehbares Angebot. Auf Wunsch besprechen wir, ob der direkte Ankauf oder die Vermittlung an einen Sammler der bessere Weg ist. Entscheiden Sie sich für den Verkauf, ist eine Auszahlung in vielen Fällen noch am selben Tag möglich. Es gibt keinen Zeitdruck und keine Verpflichtung, bis Sie zusagen.

Paul Grosslicht, Kunsthandel Wien

Der Kunsthandel Paul Grosslicht ist ein Wiener Familienbetrieb mit Fachkompetenz über drei Generationen und mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Bewertung von Kunst und Antiquitäten. „Schon mein Großvater hat in mir die Liebe zu allem Schönen geweckt.“ Dieser persönliche Zugang prägt unsere Arbeit bis heute. Neben Gemälden des 19. Jahrhunderts, etwa von Malerinnen und Malern des Stimmungsimpressionismus wie Tina Blau, Olga Wisinger-Florian oder Marie Egner, schätzen und kaufen wir auch Schmuck, Uhren, Möbel und Antiquitäten und begleiten Sie bei der Auflösung von Verlassenschaften.

Ob Sie ein einzelnes Bild von Theodor von Hörmann verkaufen möchten, eine Sammlung österreichischer Landschaftsmalerei oder einen Nachlass ordnen: Sie erreichen uns direkt und persönlich.

Häufige Fragen zum Ankauf von Theodor von Hörmann

Was ist ein Bild von Theodor von Hörmann wert?

Das hängt vor allem von Werkphase, Format und Motiv ab. Hauptwerke der Znaimer Jahre ab 1890 erzielen sechsstellige Beträge, der Rekord liegt bei 390.000 Euro (Dorotheum 2024). Gute kleinere Ölbilder der französischen und späten Zeit liegen meist zwischen 10.000 und 30.000 Euro, frühe Arbeiten und Studien bei einigen tausend Euro. Den konkreten Wert ermittelt eine individuelle Bewertung.

Gibt es ein Werkverzeichnis zu Theodor von Hörmann?

Ja. Marianne Hussl-Hörmann hat 2013 eine Monografie mit Verzeichnis der Gemälde veröffentlicht (im Kinsky editionen, Wien). Ob Ihr Bild darin steht, prüfen wir bei der Bewertung. Ältere Verzeichnisse von Theo Braunegger (1970 und 1979) sind ergänzend hilfreich.

Mein Bild ist nicht signiert. Kann es trotzdem ein Hörmann sein?

Ja. Viele Bilder aus dem Nachlass sind unsigniert, tragen aber auf der Rückseite den Nachlassstempel „Theod. v. Hörmann / Nachlass“ oder ein Etikett der Nachlassausstellung 1895. Solche Bilder sind im Werkverzeichnis erfasst und werden regelmäßig versteigert. Ohne Stempel und ohne Signatur ist eine Zuschreibung schwieriger und braucht eine genaue Prüfung.

Warum sind die Preise für Hörmann so unterschiedlich?

Hörmann hat sich in nur zwei Jahrzehnten von einem tonigen Realisten zu einem farbstarken Impressionisten entwickelt. Sammler und Museen suchen vor allem die späten, hellen Bilder aus Frankreich und Znaim. Frühe Arbeiten sind kunsthistorisch interessant, erzielen aber auch bei großem Format deutlich weniger.

Kauft Paul Grosslicht auch einzelne Werke an?

Ja. Wir kaufen einzelne Gemälde und Studien ebenso an wie ganze Sammlungen und Nachlässe.

Kostet die Bewertung etwas?

Nein. Erstkontakt und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich.

Muss ich nach Wien kommen?

Für die erste Einschätzung genügen Fotos per E-Mail oder WhatsApp. Für die genaue Bewertung sehen wir das Werk im Original, in Wien oder bei Ihnen vor Ort.

Quellen zu Biografie, Werkverzeichnis und Marktdaten: Wikipedia (Theodor von Hörmann), Österreichisches Biographisches Lexikon, Deutsche Biographie, Leopold Museum (Ausstellung „Theodor von Hörmann. Von Paris zur Secession“, 2016), Dorotheum (Wien), Auktionshaus im Kinsky (Wien), Bonhams (London), Kunsthandel Kovacek, Giese & Schweiger, theodor-hoermann.info. Auktionsergebnisse gerundet und inklusive Aufgeld und Mehrwertsteuer; Stand der Recherche Oktober 2026.

Begutachtung Ring
Paul Grosslicht

Verfasst von Paul Grosslicht, zertifizierter Kunsthändler, Antiqitäten-, Gold-und Silberspezialist mit über 30 Jahren Expertise in der Bewertung von Tafelsilber, Besteck, Gemälden und Sammlerobjekten. Inhaber des Kunsthandels Grosslicht in 1080 Wien.