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Robert Russ: Gemälde verkaufen und bewerten lassen
Der Maler, der die Wachau entdeckte
Ein Hof in Weißenkirchen, eine Mühle am Wildbach bei Arco, eine Weinlaube in der Südtiroler Nachmittagssonne: Solche Motive hat Robert Russ über fünf Jahrzehnte gemalt. Bis um 1900 war er der erfolgreichste österreichische Landschaftsmaler seiner Generation. Um seine Bilder bemühten sich Kaiser Franz Joseph I., der Adel und das wohlhabende Wiener Bürgertum. Entsprechend viele Werke befinden sich bis heute in Familienbesitz und kommen bei Verlassenschaften zum Vorschein. Das bisher höchste Auktionsergebnis liegt bei 195.000 Euro.
Der Kunsthandel Paul Grosslicht in Wien kauft Werke von Robert Russ an und bewertet sie persönlich und marktgerecht. Die Preisspanne ist bei Russ groß: Eine kleine Ölskizze bringt wenige tausend Euro, ein großformatiges Hauptwerk kann sechsstellig sein. Auf dieser Seite lesen Sie, wer Russ war, wie sich seine Malerei über die Jahrzehnte verändert hat, welche Preise seine Bilder erzielen und worauf es bei der Bewertung ankommt.
Wer war Robert Russ?
Robert Andreas Russ wurde am 8. Juni 1847 in Wien geboren. Er stammte aus einer Malerfamilie. Sein Vater Franz Russ der Ältere kam aus Böhmen und war ein erfolgreicher Maler, sein jüngerer Bruder Franz Seraph Russ arbeitete als Porträt- und Genremaler. Robert lernte allerdings nicht beim Vater. 1861, mit 14 Jahren, kam er in die Landschaftsklasse von Albert Zimmermann an der Akademie der bildenden Künste in Wien und studierte dort bis 1868. In derselben Klasse lernten Emil Jakob Schindler, Eugen Jettel, Rudolf Ribarz und Adolf Ditscheiner. Mehrere dieser Studienkollegen, allen voran Schindler, prägten später jene österreichische Landschaftsmalerei, die heute als Stimmungsimpressionismus bezeichnet wird.
Der Erfolg kam früh. 1866 stellte Russ erstmals im Österreichischen Kunstverein aus, 1868 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, und 1869 erhielt er auf der I. Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast eine Ehrenmedaille in Gold. In München sah er auch Bilder der französischen Schule von Barbizon, vor allem von Théodore Rousseau, die ihn nachhaltig beeinflussten. Im Studienjahr 1870/71 vertrat er, gerade Mitte zwanzig, den pensionierten Zimmermann als Lehrer der Landschaftsklasse an der Akademie.
Reisen, Staatsaufträge und Auszeichnungen
Nach dieser kurzen Lehrtätigkeit war Russ jahrzehntelang auf Reisen. 1872 ging er nach Deutschland, in die Niederlande und nach Venedig, 1874 nach Assisi und Rom. Weitere Ziele waren Helgoland, Böhmen, Mähren und der Gardasee. Seine wichtigsten Motive fand er in Südtirol: In den 1880er Jahren malte er vor allem um Bozen und Meran, ab den 1890er Jahren um Arco und Riva am Gardasee. Schon 1870/71 entstanden seine ersten Ansichten der Wachau. Russ gilt deshalb als der eigentliche Entdecker dieser Landschaft für die Malerei, lange bevor sie zum beliebten Malerziel wurde.
Ab Mitte der 1870er Jahre war Russ an fast allen großen Ausstattungsprojekten der Ringstraßenzeit beteiligt, die einen Landschaftsmaler brauchten. Er malte neun Saalbilder für das Naturhistorische Museum, Lünettenbilder für das Burgtheater und ein Wandgemälde für das Kunsthistorische Museum, außerdem Bilder für die geologische Sammlung der Universität Wien. Für das sogenannte Kronprinzenwerk, die Landeskunde „Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild“, lieferte er 95 Zeichnungen. 1873 stellte er auf der Wiener Weltausstellung aus, später auch auf den Weltausstellungen 1900 in Paris und 1904 in St. Louis. 1886 wurde er Mitglied des neu gegründeten Aquarellisten-Clubs, 1888 Ehrenmitglied der Wiener Akademie. Die höchste Auszeichnung, die Große Goldene Staatsmedaille, erhielt er 1891.
Späte Jahre
Nach 1900 traf Russ den Zeitgeschmack immer weniger. Er antwortete mit einem freien, skizzenhaften Spätstil, der heute zu den reizvollsten Teilen seines Werks zählt, damals aber wenig Käufer fand. Ab 1912 war er kaum noch in Ausstellungen vertreten. Ein Augenleiden führte zur fast völligen Erblindung, und der Maler geriet in wirtschaftliche Not. Im März 1922 wurde er mit einer Hirnhautentzündung ins Wiedner Krankenhaus eingeliefert, wo er am 16. März 1922 starb. Er ist in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet. 1923 widmete ihm das Künstlerhaus eine Gedächtnisausstellung.
Werke von Robert Russ besitzen unter anderem das Belvedere, das Wien Museum, das Niederösterreichische Landesmuseum, das Schlossmuseum Linz und die Residenzgalerie Salzburg. Im Belvedere hängen etwa Helgoland (um 1877), Vorfrühling in der Penzinger Au (1887) und Schlucht und Einsiedelei San Romedio bei Val di Non (1893).

Stilistik: Woran erkenne ich ein Werk von Robert Russ?
Russ hat seinen Stil im Lauf von fünfzig Jahren stark verändert. Ein Frühwerk und ein Spätwerk können auf den ersten Blick wie von zwei verschiedenen Malern wirken. Die folgenden Merkmale ersetzen keine Begutachtung, helfen aber beim ersten Einordnen.
Frühwerk: detailgenauer Realismus
In den 1870er und 1880er Jahren malte Russ genau beobachtete, räumlich tiefe Landschaften, oft in großem Format. Helgoland im Belvedere misst 133 mal 200 Zentimeter, Vorfrühling in der Penzinger Au 139 mal 187 Zentimeter. Bäume, Mauerwerk und Wasser sind sorgfältig ausgearbeitet, die Farbigkeit ist eher tonig. Der Einfluss der Barbizon-Maler zeigt sich in der Vorliebe für unspektakuläre Naturausschnitte, Mühlen, Weiher und alte Gehöfte.
Licht und Farbe ab den 1890er Jahren
Mit den Aufenthalten am Gardasee hellte sich die Palette auf. Russ interessierte sich nun vor allem für die Wirkung des Lichts auf Mauern, Laubengänge und Wasserflächen. Die zeitgenössische Kritik nannte ihn einen Meister der Beleuchtungseffekte. Typisch für diese Jahre sind sonnige Höfe, Pergolen, Stadttore und Uferpartien mit starkem Hell-Dunkel.
Spätwerk nach 1900
Um 1908 ist ein deutlicher Wandel zu erkennen. Die Formen verlieren ihre Konturen, die Farbe wird in kleinen, fleckigen Tupfen aufgetragen, fast pointillistisch. Schatten sind farbig, einzelne Bildpartien bleiben bewusst skizzenhaft oder laufen aus. Figuren schrumpfen manchmal auf einen einzelnen Farbstrich. Wer ein solches Bild zum ersten Mal sieht, denkt eher an einen jüngeren Impressionisten als an einen Maler des Historismus.
Technik und Format
Russ malte in Öl auf Leinwand, auf Karton und für kleine Studien auf Holz. Ungewöhnlich ist sein Umgang mit der Gouache: Er verwendete die deckende Wasserfarbe auch für große Bilder, etwa für Kanal in Rotterdam im Belvedere, eine Gouache auf Karton im Format 89 mal 116 Zentimeter. Im Spätwerk ist sie seine bevorzugte Technik, oft als Mischtechnik auf Papier oder Karton. Die Formate reichen von kleinen Holztafeln um 20 mal 30 Zentimeter bis zu Leinwänden von fast zwei Metern Breite.
Motive
Den Kern des Werks bilden die Wachau mit Spitz, Weißenkirchen und Stein, Südtirol mit Bozen, Meran, Eppan und dem Vinschgau, der Gardasee mit Arco, Riva und Gargnano sowie Venedig. Immer wiederkehrende Bildgegenstände sind Mühlen und Wildbäche, Burghöfe und Innenhöfe, Laubengänge und Pergolen, Stadttore und Dorfplätze. Dazu kommen Motive aus der Umgebung Wiens, aus den Niederlanden und von der Nordsee sowie gelegentlich Blumenstillleben.
Signatur und Rückseite
Russ signierte meist mit „Robert Russ“, häufig unten rechts, kleine Studien auch mit „R. Russ“. Aufschlussreich ist die Rückseite. Manche Bilder tragen eigenhändige Etiketten mit Titel und Adresse des Malers, etwa „Robert Russ III Wassergasse 4“. Häufig finden sich außerdem Ausstellungsnummern des Künstlerhauses, Aufkleber der Gedächtnisausstellung von 1923 oder Losnummern aus Dorotheum-Auktionen der 1930er bis 1950er Jahre. Solche Spuren helfen, ein Bild im Werkverzeichnis wiederzufinden. Dabei ist zu beachten, dass sich Titel im Lauf der Zeit ändern: Die Gartenpartie aus dem Etschtal wurde 1954 im Dorotheum noch als Frühling in Meran bei Schloss Schönna versteigert.
Ankaufswerte: Was ist ein Bild von Robert Russ wert?
Die Preise für Russ hängen stark von Werkphase, Format, Technik und Motiv ab. Große Ölbilder mit Südtiroler und italienischen Motiven führen den Markt an, Studien und Arbeiten auf Papier liegen deutlich darunter.
Spitzenwerke
Den Rekord hält die Italienische Pergola, ein Ölbild von etwa 1907 im Format 120 mal 150 Zentimeter. Es wurde im April 2024 im Dorotheum bei einem Schätzwert von 40.000 bis 70.000 Euro für 195.000 Euro verkauft. Das Bild kam aus einer Wiener Sammlung und war im Erbgang in Privatbesitz gelangt. Die Gartenpartie aus dem Etschtal von etwa 1906 erzielte 2011 im Dorotheum 85.700 Euro, der Markt in Kollmann von 1893 im Jahr 2013 im Auktionshaus im Kinsky 64.000 Euro. Weitere große Ölbilder brachten im Dorotheum zwischen rund 55.000 und 61.000 Euro.
Mittleres Marktsegment
Ölbilder mittlerer Größe liegen meist im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich. Im Oktober 2024 wurden im Dorotheum zwei Arbeiten für 33.000 und 18.200 Euro verkauft. Die Landschaft mit Pferdegruppe von 1918/19 (65,5 mal 82,5 Zentimeter) brachte 2016 bei einem Schätzwert von 7.000 bis 10.000 Euro 17.500 Euro. Selbst kleine Formate können gut bezahlt werden, wenn Motiv und Provenienz stimmen: Die Holztafel Aus St. Michael in Eppan von etwa 1880, nur 19 mal 32 Zentimeter groß, erzielte im Dezember 2024 im Kinsky 17.920 Euro.
Studien, Skizzen und Arbeiten auf Papier
Mischtechniken, späte Studien und Ölskizzen bewegen sich überwiegend zwischen etwa 2.500 und 10.000 Euro. Bei San Trovaso in Venedig, eine Mischtechnik von 1903, erzielte 2025 im Dorotheum 8.450 Euro, das Motiv aus Arco von etwa 1918 im Jahr 2022 im Kinsky 7.680 Euro und der Laubengang bei Meran 2023 ebendort 6.400 Euro. Eine Ölskizze auf Holz mit einem alten italienischen Tor brachte 2020 im Dorotheum 3.584 Euro, eine kleine Seelandschaft 2022 im Kinsky 2.560 Euro.
Alle genannten Beträge sind gerundet und enthalten Aufgeld und Umsatzsteuer. Es sind Auktionsergebnisse, also Preise, die Käufer tatsächlich bezahlt haben. Angebotspreise von Galerien und Online-Plattformen sind damit nicht vergleichbar, weil sie Händlerspanne und Verhandlungsspielraum enthalten. Die Zahlen zeigen Größenordnungen, keine Zusagen für ein bestimmtes Werk.
Besonderheiten bei der Bewertung
Das Werkverzeichnis von 2016
Seit 2016 gibt es eine verlässliche Grundlage: die Monografie mit Verzeichnis der Gemälde von Andrea Winklbauer, erarbeitet unter Mitarbeit von Marianne Hussl-Hörmann und erschienen als Band der Reihe „im Kinsky editionen“. Das Buch umfasst rund 300 Seiten und bringt erstmals die vielfach undatierten Gemälde in eine zeitliche Ordnung, einschließlich der Gouachen. Die Gemälde tragen Nummern mit dem Präfix „I.“, etwa WVZ I.363 für die Gartenpartie aus dem Etschtal. In neueren Auktionskatalogen werden bereits Nummern für einen Ergänzungsband genannt. Ein Werk, das im Verzeichnis steht, lässt sich deutlich leichter verkaufen. Fehlt es, ist das kein Beweis gegen die Echtheit, verlangt aber eine sorgfältigere Prüfung.
Robert, Franz oder Franz Seraph? Verwechslungen in der Familie Russ
Weil Vater und Bruder ebenfalls Maler waren, taucht der Name Russ am Markt in mehreren Zusammenhängen auf. Porträts und Genreszenen stammen in der Regel nicht von Robert, sondern von Franz Russ dem Älteren oder von Franz Seraph Russ. Signaturen mit „F. Russ“ gehören zu ihnen. In älterer Literatur wird der Name auch „Ruß“ geschrieben, online findet sich oft die Falschschreibung „Rus“. Daneben gibt es Arbeiten mit Zuschreibungen wie „Umkreis“ oder „Art des Robert Russ“, die im Wert weit unter einem gesicherten Original liegen.
Provenienz und die Jahre 1938 bis 1945
Viele Russ-Bilder haben eine lange, gut dokumentierte Wiener Geschichte mit mehreren Auktionen im Dorotheum. Das erleichtert die Bewertung, verlangt aber auch Sorgfalt: Wechselte ein Bild zwischen 1938 und 1945 den Besitzer, ist die Herkunft zu prüfen, bevor es verkauft wird. Wir klären das im Rahmen der Bewertung und ziehen bei Bedarf die einschlägigen Datenbanken heran.
Zustand: Gouache und Karton
Gouachen und Arbeiten auf Karton sind empfindlicher als Ölbilder auf Leinwand. Feuchtigkeit, direkte Sonne und alte, säurehaltige Rahmungen hinterlassen Flecken, Wellen und Farbabplatzungen. Solche Schäden mindern den Wert, sind aber oft restaurierbar. Bitte reinigen oder restaurieren Sie ein Bild vor der Bewertung nicht selbst.
Wie läuft ein Ankauf bei Paul Grosslicht ab?
Der erste Schritt ist einfach. Schicken Sie uns Fotos des Werkes, und zwar Vorderseite, Rückseite, Signatur und Rahmen, per E-Mail oder WhatsApp. Bei Russ ist die Rückseite mit Etiketten und alten Losnummern oft besonders aufschlussreich. Anhand dieser Bilder geben wir Ihnen eine erste, unverbindliche Einschätzung, meist innerhalb kurzer Zeit.
Für die genaue Bewertung sehen wir das Werk im Original. Sie können es in unsere Räume in der Piaristengasse in 1080 Wien bringen, oder wir kommen bei größeren Beständen und Verlassenschaften zu Ihnen. Dabei prüfen wir Zuschreibung, Zustand und Herkunft, gleichen mit dem Werkverzeichnis ab und ordnen das Werk in den aktuellen Markt ein. Besichtigung und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich.
Danach erhalten Sie ein nachvollziehbares Angebot. Auf Wunsch besprechen wir, ob der direkte Ankauf oder die Vermittlung an einen Sammler der bessere Weg ist. Entscheiden Sie sich für den Verkauf, ist eine Auszahlung in vielen Fällen noch am selben Tag möglich. Es gibt keinen Zeitdruck und keine Verpflichtung, bis Sie zusagen.
Warum Paul Grosslicht kontaktieren?
Der Kunsthandel Paul Grosslicht ist ein Wiener Familienbetrieb mit Fachkompetenz über drei Generationen und mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Bewertung von Kunst und Antiquitäten. „Schon mein Großvater hat in mir die Liebe zu allem Schönen geweckt.“ Dieser persönliche Zugang prägt unsere Arbeit bis heute. Neben Gemälden schätzen und kaufen wir auch Schmuck, Uhren, Möbel und Antiquitäten und begleiten Sie bei der Auflösung von Verlassenschaften.
Ob Sie ein einzelnes Bild von Robert Russ verkaufen möchten, mehrere Werke der Schindler-Schule oder einen ganzen Nachlass ordnen: Sie erreichen uns direkt und persönlich.
Häufige Fragen zum Ankauf von Robert Russ
Was ist ein Bild von Robert Russ wert?
Große Ölbilder der Hauptphasen erzielten bei Wiener Auktionshäusern zwischen rund 55.000 und 195.000 Euro, der Rekord liegt bei 195.000 Euro für die Italienische Pergola im Dorotheum 2024. Mittlere Ölbilder liegen meist zwischen etwa 15.000 und 35.000 Euro, Studien, Skizzen und Mischtechniken zwischen etwa 2.500 und 10.000 Euro. Den konkreten Wert bestimmen Format, Werkphase, Technik, Motiv, Zustand und Provenienz.
Woran erkenne ich, ob mein Bild von Robert Russ ist?
Erste Hinweise geben die Signatur „Robert Russ“ oder „R. Russ“, typische Motive aus der Wachau, Südtirol oder vom Gardasee und die Rückseite mit Etiketten, Ausstellungs- und Auktionsnummern. Sicher lässt sich das nur durch eine Begutachtung und den Abgleich mit dem Werkverzeichnis von 2016 klären.
Ist das Bild vielleicht von seinem Vater oder Bruder?
Das kommt vor. Franz Russ der Ältere und Franz Seraph Russ malten vor allem Porträts und Genreszenen und signierten mit „F. Russ“. Landschaften mit der Signatur „Robert Russ“ stammen dagegen von Robert.
Muss mein Bild im Werkverzeichnis stehen, damit ich es verkaufen kann?
Nein. Ein Eintrag im Werkverzeichnis erleichtert den Verkauf aber erheblich und wirkt sich meist positiv auf den Preis aus. Ist ein Bild nicht verzeichnet, prüfen wir Zuschreibung und Herkunft entsprechend genauer.
Kauft Paul Grosslicht auch Skizzen und Arbeiten auf Papier an?
Ja. Wir kaufen Ölbilder, Gouachen, Mischtechniken, Ölskizzen und Zeichnungen ebenso an wie ganze Sammlungen und Nachlässe.
Kostet die Bewertung etwas?
Nein. Erstkontakt und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich.
Muss ich nach Wien kommen?
Für die erste Einschätzung genügen Fotos per E-Mail oder WhatsApp. Für die genaue Bewertung sehen wir das Werk im Original, in Wien oder bei Ihnen vor Ort.
Quellen zu Biografie, Werkverzeichnis und Marktdaten: Wien Geschichte Wiki (Robert Andreas Russ), Belvedere Sammlung Online (Künstlerbiografie Dietrun Otten, 2009), Land Niederösterreich, Gedächtnis des Landes, Kunsthandel Kovacek, Residenzgalerie Salzburg (DomQuartier), Wikipedia (Robert Russ), Andrea Winklbauer, Robert Russ. Monografie mit Verzeichnis der Gemälde, im Kinsky editionen, Wien 2016, Dorotheum (Wien), Auktionshaus im Kinsky (Wien). Auktionsergebnisse gerundet und inklusive Aufgeld und Umsatzsteuer; Stand der Recherche September 2026.



