Maximilian Suppantschitsch Ankauf Wien

Maximilian Suppantschitsch – Gemälde bewerten lassen und verkaufen

Der Maler der Wachau

Maximilian Suppantschitsch und die Wachau – das ist eine der beständigsten Künstler-Landschafts-Beziehungen in der österreichischen Malerei. Er hielt die Burgen, Weingärten, Donauufer und Dorfansichten dieser Region über Jahrzehnte fest – in Ölgemälden, Aquarellen und Radierungen, mit einer Genauigkeit und Zuneigung, die aus dem bloßen Dokument Kunst macht. Sein Beiname „Wachau-Professor“ war kein offizieller Titel, sondern Ausdruck einer Verbundenheit, die den Rahmen gewöhnlicher Motivwahl weit überstieg.


Wer war Maximilian Suppantschitsch?

Maximilian Suppantschitsch wurde am 13. April 1865 in Wien geboren. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Eduard Peithner von Lichtenfels, einem der führenden Landschaftsmaler seiner Zeit, und ergänzte seine Ausbildung durch Studienreisen innerhalb der Monarchie und nach Italien. Ein weiterer Schüler von Eduard Peithner von Lichtenfels war Ernst Graner, ebenfalls ein Vedutenmaler mit Wien-Bezug.

1886 reiste er zum ersten Mal in die Wachau – und war von dieser Landschaft so beeindruckt, dass sie bis ans Ende seines Lebens sein zentrales Thema blieb. Im selben Jahr trat er der Wiener Sezession bei, 1897 dem Wiener Künstlerbund. Im Jahr 1900 war er eines der Gründungsmitglieder des Hagenbundes, der Künstlervereinigung, die eine Alternative zur akademischen Wiener Kunstszene bilden sollte. Im gleichen Jahr nahm er an der Pariser Weltausstellung teil und erhielt dort eine mention honorable.

Suppantschitsch wurde zu seinen Lebzeiten vielfach ausgezeichnet: Er erhielt den Königswarter-Preis, die Goldene Staatsmedaille 1908 und den Drasche-Preis 1915.

Nach dem Ersten Weltkrieg zog er sich schrittweise aus dem Wiener Kunstbetrieb zurück. Er verbrachte mehr und mehr Zeit in Dürnstein, wo er ab 1944 dauerhaft lebte – im Sommer im Stift, im Winter im Gasthaus Löwenherz, eng eingebunden in das Leben der dortigen Familie Thiery. In dieser späten Phase entstanden unzählige Skizzen und Detailstudien zu Architektur und Volkskunde der Wachau.

Maximilian Suppantschitsch starb am 19. Jänner 1953 in Krems an der Donau. Sein Gesamtwerk umfasst rund 1.000 Gemälde und Druckgrafiken.


Warum sind Werke von Suppantschitsch heute im Kunsthandel gefragt?

Suppantschitsch steht für ein Thema, das im österreichischen Kunstmarkt einen stabilen Platz hat: die Darstellung von Landschaft und Kulturerbe im Spannungsfeld zwischen Biedermeier-Tradition und Wiener Moderne. Seine Veduten der Wachau dokumentieren einen Landstrich, der heute UNESCO-Welterbe ist – das gibt den Bildern eine doppelte Bedeutung als Kunstwerk und als historisches Zeugnis.

Die Nachfrage kommt vor allem aus dem österreichischen Sammlermarkt: Privatsammler, Museen und öffentliche Institutionen interessieren sich für Werke, die eine bestimmte Region oder Epoche authentisch abbilden. Suppantschitsch erfüllt diesen Anspruch wie kaum ein anderer Maler seiner Generation.

Seine Werke tauchen regelmäßig bei österreichischen Auktionshäusern auf und erzielen konstante Preise – ein Zeichen für einen gesunden, stabilen Markt ohne spekulative Ausschläge.


Wie erkenne ich ein Werk von Maximilian Suppantschitsch?

Maximilian Suppantschitsch

Motive: Die Wachau in all ihren Facetten: Schloss Dürnstein, Klöster, Weinberge, Donauufer, Dorfgassen, Burgruinen. Gelegentlich Wiener Umgebungslandschaften und Motive aus Studienreisen in Österreich und Italien.

Technik: Öl auf Leinwand oder Karton, Aquarell, Radierung. Suppantschitsch war auch als Grafiker aktiv – seine Radierungen sind eigenständige Sammelobjekte.

Stil: Das Interesse an der nachbiedermeierlichen Vedutenkunst ist spürbar: präzise Architekturdarstellung, atmosphärisches Licht, eine ruhige, sachliche Schönheit ohne dramatischen Ausdruck.

Signatur: Meist M. Suppantschitsch oder Max Suppantschitsch, oft auf der Rückseite mit Titel und Datierung. Ein Werkverzeichnis und Literatur zur Zuschreibung sind vorhanden (u.a. Wolfgang Krug, Hrsg.).


Wie läuft ein Ankauf bei Paul Grosslicht ab?

Der erste Schritt ist unkompliziert: Schicken Sie uns Fotos des Werkes – Vorderseite, Rückseite, Signatur und wenn vorhanden Angaben auf dem Keilrahmen. Auf dieser Basis erhalten Sie rasch eine erste Einschätzung.

Bei konkretem Interesse kommt Paul Grosslicht persönlich zu Ihnen – vorwiegend in Ostösterreich, Terminvereinbarung auch kurzfristig möglich. Die Besichtigung und Bewertung sind kostenlos und unverbindlich.

Die Abwicklung kann sehr zügig erfolgen. Eine Auszahlung noch am selben Tag ist möglich, wenn beide Seiten sich einig sind.


Warum Paul Grosslicht kontaktieren?

Paul Grosslicht betreibt den Wiener Kunsthandel seit über 35 Jahren – das Familienunternehmen in dritter Generation. Der Schwerpunkt liegt im An- und Verkauf erlesener Antiquitäten und Kunstgegenstände, von Gemälden und Kunstobjekten bis hin zu Schmuck und Uhren. Fallweise besteht eine Kooperation mit dem Dorotheum in Wien, was für besondere Werke zusätzliche Vermarktungswege eröffnet.

Ob aus einem Nachlass, einer aufzulösenden Sammlung oder einem Einzelverkauf: Der Erstkontakt ist unverbindlich, die Bewertung kostenlos. Und wer keine Zeit verlieren möchte, bekommt rasch Klarheit.

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